Vieler meiner Posts auf dieser Seite drehen sich um meine künstlerischen Aktivitäten. Ankündigungen der Performances des ImOs oder Gospeltrain-Auftritte (Samstag, leider ohne mich), unsere Vierdrittel-Serie, oder ähnliches (am Sonntag mache ich zum Beispiel hier mit), schamlos wird all mein Schaffen beworben. Mit der Kategorie Künster/in des Monats sollen mal andere in den Blickpunkt gerückt werden. Interressante Menschen sollen sich und ihre Kunst vorstellen. Ausgewählt wird rein subjektiv und aus Sympathie.
Den Anfang macht (in ihrem Geburtsmonat) Julia Lindblom, die ich für ihre erfrischend-naive Art auf die Welt blicken zu können bewundere. Sie ist in der positivsten Sinn des Wortes schon immer eigenartig gewesen. Ich habe sie gezwungen einen Text über sich selbst und ihre Kunst zu schreiben und mir ein paar ihrer Werke zu schicken. Hier nun das Ergebnis:

Zeitungs-Ente

Pinguin im Glas

- Woll-Mäuse

UHU

Computer-Wurm

Drache
Ich bin im Juli 1982 geboren, gewachsen bis zum Wachstumsstopp bei 164,2 cm, wurde letztendlich von meiner lieben kleinen Schwester überragt. Im Alter von 2 Jahren habe ich meine ersten Bilder gemalt und seitdem nicht mehr damit aufgehört.
Wohnortlich nicht über Hannover hinausgekommen, jedoch beruflich und mental weite Reisen gemacht, bei denen ich Berge versetzt habe und Angst vor der Höhe eines Bürgersteigs hatte. Dabei bin ich immer weiter kreativ tätig gewesen, sei es zeichnerisch, grafisch, malerisch, theatralisch, musikalisch oder fotografisch.

Gänse-Blümchen
Projekte, Jobs, Praktika, Ausstellungen, Studienzeit und eine Ausbildung zieren meinen Lebenslauf, nun arbeite ich als Kinderkrankenschwester in der Kinder- und Jugendpsychiatrie.
Ich mag Kaleidoskope, Lachfalten an den Augen, den Geruch der Welt am frühen Morgen, Farben und Picassos Friedenstaube.

Scha(r)f
Ich mag es nicht, wenn mir beim Händewaschen Wasser in den Ärmel läuft.
Außerdem wenn man mir mein Knipspapier wegnimmt, bevor ich alle Luftblasen kaputtgeknipst habe, sowie andere meinem Gerechtigkeitssinn widersprechende Dinge.

Eis-Bär

Giraffe im Balkonkasten
Zu den Bildern:

Lese-Ratte
Die Ideen entstehen spontan, zumeist aus Wortspielereien. Dann benötige ich Papier, Stifte und eine sehr feine Nagelschere, um die Viecher auszuschneiden und fotografisch in einer angemessenen Umgebung „in Szene“ zu setzen. Die Papiertiere bewahre ich in einer kleinen Dose vom Flohmarkt auf, das ist dann mein ganz persönlicher Zoo. Keiner wird aufgefressen. Heile Welt.

Kamel im Sandkasten

Enten beim Eierbrüten (Teamwork)

Spar-Schwein
P.S.: Wer auch mal gerne hier als Künstler/in des Monats erscheinen würde, kann sich einfach bei einem von uns melden.