3 is 3 Identity

Unser Künstler des Monats November (eine Kategorie, die leider gleich wieder eingeschlafen ist), Simon Slipek, machte mich gerade auf seine kommende Ausstellung in Hannover aufmerksam. Die Vernissage trägt den Titel “3 is 3 Identity” und neben Simon sind noch zwei weitere Künstler (Lucie Varekova und Christian Kraatz) beteiligt. Zu sehen gibt es unter anderem Bilder aus Simons Fotoprojekt mit dem Titel: “My Heart Changes With History” mit Fotos aus New York und Berlin.

Ausstellungseröffnung ist am 17. Juni 2011 um 19 uhr im Block 16 in Hannover. Die Ausstellung läuft nur bis zum 26. Juni. Man muss also schnell sein.

Künstler des Monats – Simon Slipek

Die bisher leider sehr vernachlässigte Kategorie “Artist of the month” dieses Blogs bekommt endlich Nachwuchs. Diesmal aus dem Bereich Fotografie (oder Photographie, je nachdem, was man da ästhetisch schöner findet).

Aus aktuellem Anlass gibt es jetzt erstmal Werke zu sehen, die Simon Slipek ab Samstag (13.11.-5.12.2010, Vernissage Freitag 12.11., 19 uhr) in der Ausstellung “Glaube, Liebe, Hoffnung” im Atelier C/O Berlin präsentieren wird. Die Reihe, die er in diesem Rahmen präsentiert heißt Schlaraffenland. Sehr starke Portraits von interessanten Menschen, wie ich finde. Ich habe einfach mal die drei exemplarisch ausgewählt, die mir sehr gut gefallen. Hingehen, angucken!

Schlaraffenland 2

Schlaraffenland 3

Schlaraffenland 7

Die Bilder habe ich allesamt von der oben erwähnten Ausstellungswebseite. Demnächst gibt es dann noch ein paar ausgewählte Werke aus Simon Slipeks Gesamtwerk und vielleicht auch ein paar mehr Informationen. Wer schon neugierig geworden ist, sollte mal seine Webseite checken.

Julia Lindblom – Teil 2

Ich habe entschieden, dass der Künstlerin des Monats ein zweiter Eintrag gebührt. Ich hatte das starke Bedürfnis doch noch ein paar andere Werke aus ihrem Repertoire zu zeigen. Julia Lindblom ist im übrigen bereits in den Top 5 der Suchbegriffe durch die Leute auf diese Seite gestoßen sind.

Wer Vorschläge bezüglich Künstler des Monats August oder September hat, bitte melden!

Julia Lindblom – Künstlerin des Monats

Vieler meiner Posts auf dieser Seite drehen sich um meine künstlerischen Aktivitäten. Ankündigungen der Performances des ImOs oder Gospeltrain-Auftritte (Samstag, leider ohne mich), unsere Vierdrittel-Serie, oder ähnliches (am Sonntag mache ich zum Beispiel hier mit), schamlos wird all mein Schaffen beworben. Mit der Kategorie Künster/in des Monats sollen mal andere in den Blickpunkt gerückt werden. Interressante Menschen sollen sich und ihre Kunst vorstellen. Ausgewählt wird rein subjektiv und aus Sympathie.

Den Anfang macht (in ihrem Geburtsmonat) Julia Lindblom, die ich für ihre erfrischend-naive Art auf die Welt blicken zu können bewundere. Sie ist in der positivsten Sinn des Wortes schon immer eigenartig gewesen. Ich habe sie gezwungen einen Text über sich selbst und ihre Kunst zu schreiben und mir ein paar ihrer Werke zu schicken. Hier nun das Ergebnis:




Zeitungs-Ente

Pinguin im Glas

Woll-Mäuse

UHU







Computer-Wurm

Drache


Ich bin im Juli 1982 geboren, gewachsen bis zum Wachstumsstopp bei 164,2 cm, wurde letztendlich von meiner lieben kleinen Schwester überragt. Im Alter von 2 Jahren habe ich meine ersten Bilder gemalt und seitdem nicht mehr damit aufgehört.

Wohnortlich nicht über Hannover hinausgekommen, jedoch beruflich und mental  weite Reisen gemacht, bei denen ich Berge versetzt habe und Angst vor der Höhe eines Bürgersteigs hatte. Dabei  bin ich immer weiter kreativ tätig gewesen, sei es zeichnerisch, grafisch, malerisch, theatralisch, musikalisch oder fotografisch.



Gänse-Blümchen



Projekte, Jobs, Praktika, Ausstellungen, Studienzeit und eine Ausbildung zieren meinen Lebenslauf, nun arbeite ich als Kinderkrankenschwester in der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Ich mag Kaleidoskope, Lachfalten an den Augen, den Geruch der Welt am frühen Morgen, Farben und Picassos Friedenstaube.



Scha(r)f

Scha(r)f



Ich mag es nicht, wenn mir beim Händewaschen Wasser in den Ärmel läuft. 


Außerdem wenn man mir mein Knipspapier wegnimmt, bevor ich alle Luftblasen kaputtgeknipst habe, sowie andere meinem Gerechtigkeitssinn widersprechende Dinge.




Eis-Bär


Giraffe im Balkonkasten



Zu den Bildern:

Lese-Ratte

Die Ideen entstehen spontan, zumeist aus Wortspielereien. Dann benötige ich Papier, Stifte und eine sehr feine Nagelschere, um die Viecher auszuschneiden und fotografisch in einer angemessenen Umgebung „in Szene“ zu setzen. Die Papiertiere bewahre ich in einer kleinen Dose vom Flohmarkt auf, das ist dann mein ganz persönlicher Zoo. Keiner wird aufgefressen. Heile Welt.


Kamel im Sandkasten

Enten beim Eierbrüten (Teamwork)

Spar-Schwein







P.S.: Wer auch mal gerne hier als Künstler/in des Monats erscheinen würde, kann sich einfach bei einem von uns melden.