Mediaserver: Plex vs. DLNA

Nachdem ich nun bereits etwas länger einen großen Fernseher besitze und neulich bereits damit angefangen habe zu schreiben wie ich diesen mit Bildmaterial versorgen möchte, mmt nun ein entsprechender Nachtrag.

Zunächst mal muss ich erwähnen, dass ich inzwischen das AppleTV (3) besitze. Dieses ist momemntan leider nicht anders als von Apple vorgesehen nutzbar. Das bedeutet, ich kann dort YouTube, Vimeo und meine eigenen iTunes-Inhalte anschauen. Das timmt natürlich nicht ganz. Ich kann auch Die amerikanische Baseball-Liga ansehen (Account vorrausgesetzt), meinen Fotostream, Filmtrailer… Außerdem kann ich damit auch Filme bei iTunes ausleiehn (für durchschnittlich 4€ für einen HD-Film)…
Das was ich mit dem AppleTV aber nicht kann, ist Plex nutzen. Das ist schade, denn odas war einer der Hauptgründe für den Kauf. Ich habe nicht bedacht, dass Apple immer noch keinen AppStore fürs AppleTV veröffentlicht hat (sollten die mal machen, wär’ doch derbe geil!) und somit wird ein Jailbreak benötigt um Plex oder XBMC zu installieren. Den Jailbreak gibt’s noch nicht und demnach ist das Teil zwar nett, besonders das AirPlay-Mirroring vom iPad, ab nicht mehr…

Was also tun?

Nun, ich benutze, seit ich herausgefunden habe, dass mein Samsung LE40D550 DLNA (bei Samsung “AllShare” genannt) unterstützt einen entsprechenden Server. Auf meinem MediaServer läuft seit eingen Wochen das Programm “Serviio”, ei schlanker DLNA-Server, welcher sämtliche auf dem Rechner liegende Medien dem Fernseher zur Verfügung stellt. Prinzipiell funktioniert das wie bei dem PlexMediaServer auch, die nicht unterstützten Formate werden on-the-fly umkodiert, so dass der Fernseher sie abspielt.
Im Prinzip ist so alles wunderbar, nur nervt mich der Fakt, dass ich so zwei Softwarepakete up-to-date halten muss und natürlich zwei getrennte Libraries mit gleichen Inhalten pflegen muss usw…
Zum Glück bekommt Plex ab Vsion 9.6 (aktuell ist 9.5.3) einen DLNA-Server eingebaut, so dass ich auf Serviio verzichten kann. Ich habe die Beta-Version davon schon mal getestet, allerdings funktionierte das noch nicht gut genug, so konnte ich keine Matroska-Container abspielen, obwohl der Fernseher diese nativ unterstützen sollte. Ich bin also erst mal zu Versio9.5.3 zurück und nutze in Kombination eben Serviio 0.6.2 und warte auf die offizielle PlexMediaServer-Version, mit d ich dann eben alles in einer Software habe.
Interessant dabei ist übrigens auch, dass Plex durch sein MediaSharing tatsächlich DLNA-Streaming über das Internet erlaubt, was nicht in den Standard fällt, aber eben durch Plex’ MediaServer und myPlex elegant umgangen wird.

Auf jeden Fall ist DLNA ein hervorragender Weg um Medien auf meinen Fernseher zu bekommen, da kein separater Computer oder irgendwas sonst benötigt wird

Sobald also endlich diese neue PlexVersion offiziell und funktionierend erhältlich ist, werde ich wohl mal meinen Server neu einrichten, mit neuer Festplatte und Ubuntu 12.4., welches ja Ende April herauskommen müsste.
Ich freue mich drauf…

SmartTV, Plex, AppleTV …say what?!

Wie berichtet, benutze ich inzwischen eon 40″ Fernseher um mir Filme, Serien und Videospiele reinzuziehen. Dies nehme ich als Anlass darüber zu schreiben, wie ich das genau mache. Abgesehen von Sitzposition, Tisch-Erreichbarkeit und Fußhochlegemöglichkeit ist beim Filmgenuss natürlich auch noch wichtig, wie das Bild- und Tonmaterial die Medienanlage erreicht.
Da gibt es mehrere Möglichkeiten: Videorekorder, DVD-Player, BluRay-Player, Computer, Fernsehkabel… Inzwischen gibt es auch einige Staming-Dienste… Doch was ist gut und richtig?
Ich benutze immer noch einen DVD-Player für meine DVDs, weil ich mir noch keinen BluRay-Player zugelegt habe. Ein BluRay-Player ist allerdings die wohl beste Möglichkeit, gerade wenn es um Bildqualität geht. Nichts kommt an eine BluRay-Disc heran, die Qualität ist immer noch Atemberaubend.
Es steht schon mal fest, dass mein alter DVD-Player bald einer modernen Blau-Strahl-Einheit weichen muss. Der Nachteil daran ist allerdings, dass ich mir dann auch neue Filme zulegen muss, um einen Qualitätszuwachs zu haben. Das bedeutet noch ein Mal Herr der Ringe, StarWars, Pirates of the Caribbean, Alien, 2001, Akira, … kaufen zu müssen. Da hängen viele Kosten dran und machen wir uns nichts vor, man benötigt alle Lieblingsfilme in der besten verfügbaren Qualität… Außerdem sind auf BluRay-Discs meines Wissens nach meistens DTS-Soundspuren drauf und ich habe nur einen Dolby Digital-Receiver…

Bevor ich mich also in diese Kostenfalle stürze, gehe ich mal auf ein paar andere Möglichkeiten ein HD-Qualität auf den Fernseher zu bekommen.

Offensichtlich gibt es auch HD-Fernsehen. Mein Samsung Fernseher. Hat einen. Digital-Tuner eingebaut, ich könnte also mit einer SmartCard von Kabel Deutschland alle verfügbaren HD-Sender empfangen. Momentan kann ich nur die frei verfügbaren Sender in HD sehen. Also Arte und ARD. Die Qualität ist aber echt beeindruckend! Ich überlege immer noch mir tatsächlich HD-Fernsehen zuzulegen, allerdings empfange ich dann etwa 200 Sender Müll und Arte und da ich Arte bereits in HD empfange, bin ich mir nichts sicher ob mir das 15€ im Monat wert ist.

Ich will am liebsten Netflix, aber da es das hier nicht gibt, muss man, wenn man Streaming-Content möchte auf deutsche Altnativen zurückgreifen. Ich kenne da Lovefilm und Maxdome. Maxdome ist für mich zu teuer und unübersichtlich wie es funktioniert (jemand sagte mal WMV, was einfach grausig wäre…). Lovefilm hat leider größtenteils deutsche Streaming-Inhalte, also keine Originalversionen im Streaming und ist damit uninteressant für mich. Vielleicht ändert sich das mal, aber bis dahin…

Ich bleibe also bei Lokal-Content und einem passenden Zuspieler. Ich kann einfach meinen Mac anschließen und dann alles sehen, das ist eine der praktikabelsten Lösungen. Ich nutze Plex und damit ist das Heimkino-Erlebnis gesichert. Allerdings nervt es schon, immer den Mac an- und abstöpseln zu müssen, da muss eine bessere Lösung her… Ein immer angeschlossener Rechner wäre eine Möglichkeit, dieser wäre mir aber erstens zu laut im Betrieb und zweitens haben die meisten PCs keinen Infrarot-Port für meine Harmony-Controll (Universalfernbedienung).

Meine Wahllösung ist die kleine schwarze Apple-Kiste: AppleTV. Ich habe AppleTV direkt nach der letzten Keynote bestellt und hoffe das Gerät trifft heute bei mir ein, denn momentan kann ich zu dem Gerät nicht mehr sagen, als auf der Apple-Webseite steht. Ich bin gespannt drauf und freue mich. Wenn der Jailbreak läuft kann ich dann auch vernünftig Plex nutzen, ansonsten mit AirPlay sämtliche iPad-Inhalte (also auch Plex) und ab Sommer damit eben auch alle Mac-Inhalte (mit Mountain Lion). Mein Bericht zum AppleTV wird in den kommenden Tagen folgen, wenn ich das Gerät endlich erahlet und mal etwas Zeit zum Testen aufgewendet habe.

iPhone – Wiederherstellen aus iCloud-Backup

Ich habe gerade aus versehen mein iPhone4 in den Recovery-Modus versetzt… Wie man so etwas anstellt? Na ja, ich habe eigentlich mit meinem alten iPhone 3G herumgespielt und dann nicht beachtet dass mein iPhone 4 an den Mac angestöpselt war, als ich Blackra1n gestartet habe. Dieses hat das iPhone 4 dann in den Recoverymodus gesetzt und ich kam da nicht mehr raus…

Ich dachte mir dann, dass es ja eigentlich auch egal ist, habe ja ein Backup in der iCloud, also einfach wiederherstellen und gut is’…

Dabei habe ich zum ersten Mal gesehen, wie cool iOS5 ist, denn man kann das iPhone so tatsächlich ohne Mac einrichten. Nach dem Neustart kann man auswählen, dass aus einem iCloud-Backup wiederhergestellt werden soll und so passiert es dann auch…

Sobald dann alles fertig ist, fängt das Gerät sogar an alle vorher installierten Apps erneut zu laden! Das hat mich schon geflasht… Irgendwie geil… Mein iPhone läd gerade alle installierten Programm erneut aus dem AppStore herunter, so dass es tatsächlich fertig eingerichtet ist, ohne dass ich es mit iTunes synchronisieren musstte.

Einziger Nachteil ist, dass Inhalte, die nicht aus dem App- bzw. iTunes Store sind, nicht erneut geladen werden können (klar) und man diese dann eben doch it iTunes auf das Gerät synchronisieren muss.

Insgesamt bin ich aber von diesem Vorgehen sehr beeindruckt, Apple hat da schon ein gutes Stück Software abgeliefert.

iPad in Reparatur…

Schon seit einiger Zeit ist mir auf dem Display meines iPads ein kleiner heller Fleck aufgefallen…
Ich habe versuht ihn zu ignorieren, schließlich war er nur so groß wie ein einzelner Pixel, aber wenn man weiß dass er da ist, fällt das Ignorieren sehr schwer…
Ich war deswegen heute bei Frings und Kuschnerus, um mich mal zu erkundigen, ob dieser Defekt in die Garantie des Gerätes fällt. Er tut es!
Sehr gut.
Also gleich Auftrag fertig gemacht und… tja… jetzt muss ich diesen Artikel auf meinem iPhone schreiben… In den nächsten 2-4 Tageb sollte ich ein Austausch-Gerät erhalten… Jetzt bin ich ungeduldig…

DD-WRT – Alternative Router-Firmware

Vor einiger Zeit biich auf eine alternative Router-Firmware gestoßen. Diese Firmware, namentlich “DD-WRT“, unterstützt diverse Router und basiert, wie so viel Alternativ-Software auf Linux.
Ich hatte mich bisher nicht getraut DD-WRT zu testen, da eine nicht unterstützte Firmware natürlich sehr leicht einen Router zerschrotten kann, da ich allerdings vor ein paar Wochen eine Apple AirPort Extreme (in UFO-Variante) erstanden habe, hatte ich eh einen anderen Router im Einsatz.
Mit der AirPort lief das Netzwerk nicht ganz so wie es sollte, deshalb habe ich nun mal das Experiment gestartet meinen D-Link DIR-615 mit DD-WRT auszustatten und in Betrieb zu nehmen.
Die Installation war recht simpel, nur welche Version ich benötigte war kompliziert herauszufinden, da es vom DIR-615 ziemlich viele Revisionen gibt…
Anyway, einmal hrausgefunden, war die Software schnell installiert.

Das Konfigurations-Interface offenbart sehr schnell die Leistungsfähigkeit von DD-WRT. Man kann nahezu alles einstellen, was es in einem Netzwerk so gibt, Portforwarding, WDS, Sendelesitung der Antennen, alle Einstellungen sind sehr, wirklich sehr detailreich.
Ich möchte hier nicht alle Funktionen im Detail beschreiben, aber man kann eben wirklich alles einstellen, sollte man also bestimmte Funktionen bei einem Router vermissen, lohnt es sich mal nachzusehen, ob der verwendete Router vielleicht DD-WRT untertützt.

Ein etwas kurioser Umstand ist allerdings, dass mein Router mit DD-WRT scheinbar nur mit 54MBit/s läuft, also G-WiFi, anstelle von 130MBit/s (langsames N-WiFi, sollte das Gerät eigentlich unterstützen…).
Alle Optionen stehen auf “N”, aber die angezeigte Geschwindigkeit ist dennoch nur 54MBit/s… Das ist schon seltsam und etwas schade. Des Weiteren muss ich noch eine Erweiterung des Netzwerkes mit meiner AirPort Extreme und meinen AirPort Expresses hinbekommen, bisher hat das leider nicht geklappt und die beiden APEs sind einfach als Client ins WiFi eingewählt, um AirPlay zu ermöglichen. Die APX ist momentan gar nicht im Netzwerk, da sie keinen Client-Modus unterstützt. Der wäre aber auch unsinnig, da höchstens ein Drucker über die APX ins Netzwerk gebracht werden könnte, weil diese ja nur einen USB-Anschluss für Drucker besitzt und nicht wie die APEs auch noch Audio, oder moderne APXs auch Festplatten unterstützt (sehr schade eigentlich).

Ich hoffe dass das Problem mit der Geschwindigkeit noch behoben werden kann, denn dann ist der Router so erst mal ausreichend, auch wenn die Reichweite etwas eingeschränkt ist. Momentan gehe ich mal davon aus, dass die verwendete DD-WRT-Version einfach beim D-Link DIR-615, Rev D, kein Draft-N WiFi unterstützt. Ich werde mal in die Foren der Software abtauchen müssen und mal sehen ob es Menschen mit dem gleichen Problem gibt.

Im Großen und Ganzen bin ich jedenfalls mit DD-WRT recht zufrieden, wenn ich auch langfristig lieber Apple-Hardware einsetzen würde. Eine aktuelle N-AirPort Extreme würde sich durch die vorhandenen Apple-Router erweitern lassen und würde die beste Geschwindigkeit zur Verfügung stellen, auch wenn ich nicht genau weiß wie sich WDS bei Kombination von N-Hauptstation und G-Erweiterung verhält…

iTunes Match: Musik upgrade

Erst mal frohe Weihnachten euch Nerds. Zum feierlichen Anlass kommt hier eine kleine Anleitung von mir…

In der Präsentation von iTunes Match wurde von Apple verkündet, dass man damit seine vorhanden Musik in schlechterer Qualität durch iTunes AAC Dateien in 256kb/s austauschen kann. Wer nun APples Match-Service nutzt wird festgestellt haben, dass es dafür aber leider keine einfache Funktion gibt.

Ohne auf diverse Probleme von iTunes Match eingehen zu wollen, werde ich hier nun kurxz erläutern wie das einfach zu realisieren ist. Jeder Leser dieses Artikels (der dann auch die entsprechenden Schritte durchführen möchte) sollte wissen, das man Backup macht und das AACs nicht von Steinzeit-Hardware abgespielt werden können, deswegen erwähne ich das im folgenden nicht mehr.

Okay, fangen wir also an. Zunächst mal erstellen wir also eine Intelligente Wiedergabeliste, die uns alle Musik anzeigt, die in iCloud gefunden wurde, und auf unserem Mac mit einer Bitrate unter 256kb/s liegt. Falls man früher schon iTunes genutzt hat, kann es sein, dass auch Stücke aus dem iTunes Store in schlechterer Qulaität vorhanden sind, da diese später zu 256kb/s geupgraded wurden, kann man diese also gleich mitaustauschen. Die Playliste sollte dann so aussehen:

Die konditionelle Option (Alle oder Beliebige) kann man mit der gedrückten ALT-Taste erstellen (+ wird zu …).

In der erstellten Liste sollten alle Songs auftauchen, die wir austauschen wollen. Diese markieren wir alle (Apfel+a (ja, oldschool… Heißt inzwischen CMD…).) und nun werden sie gelöscht (ALT+Delete). In der folgenden Abfrage auf keinen Fall den Haken setzen. Bei gesetztem Haken werden die Songs auch aus der iCloud gelöscht.

Nun erstellen wir uns eine weitere Intelligente Liste:

In dieser Liste werden nun alle Lieder angezeigt, die wir eben gelöscht haben. Also wieder alle markieren und im Kontext-Menü auf “Laden” klicken. Boom!

Bei mir wurden etwa 5500 Lieder (schon irgendwie eine enorme Zahl… a ich weiß, viele haben sehr viel mehr…) von iTunes neu heruntergeladen. In Zeiten großer Festplatten muss man eben nicht mehr darauf achten, dass die Musik nicht viel Speiche einnimmt, aber lossless muss es ja trotzdem nicht gleich sein.

Ich bin wirklich zufrieden mit iTunes Match, gerade als Nutzer mehrerer Apple-Geräte ist das ganze echt cool, da man jeder Zeit auf die gesamte Library zugreifen kann und diese Methode des Musik-Upgrades ist auch echt cool.

iTunes Match – Endlich auch in ‘Schland

Seit ein paar Tagen gibt es endlich iTunes Match in Deutschland und diversen anderen europäischen Ländern. Das ist gut. Zu allererst möchte ich hier also mal für all diejenigen, die nicht wissen was das eigentlich ist, beschreiben, was man mit iTunes Match machen kann.

Was ist iTunes Match Show ▼

Was sagt die GEMA dazu? Show ▼

Praxis: Meine bisherige Erfahrung mit iTunes Match Show ▼

Flash muss weg!

Vor einigen Tagen hat Adobe bekannt gegeben, dass die Entwicklung von Flash für mobile Geräte eingestellt wird. Was bedeutet das? Eigentlich nichts, nur dass eine nicht funktionierende veraltete Technik eingestellt wird.

Braucht man Flash?
Nein!

Seit Apple mit dem veröffentliche des iPhones Flashlose Kultgeräte verbreitet hat, wurde Adobes Technik immer weiter aus dem Iternet verdrängt und das zu recht, ist es doch auf einem Mac für etwa 90% der Abstürtze verantwortlich.
Flash ist einfach eine veraltete Technik.

Dies dachten sich auch die Gründer einer Bewegung, die Flash aufhalten will. Sie geben sich selbst einen Namen im Zeichen der aktuellen Widerstände: Occupy Flash.

Auf ihrer Internetseite gibt ein ausführliches Manifest, das begründet warum Flash veraltet ist und nicht mehr ins aktuelle Internet gehört. Zudem findet man deinstallationsanleitungen für alle Browser und Systeme.
Ihr großes Ziel ist, dass jeder Flash von seinem System entfernt und damit dafür sorgt, dass Flash dorthin geschickt wird, wo es hingehört: I die Vergangenheit.

Wer nur mal testen möchte ob er denn ohne Flash zurecht kommt, kann sich das Plugin “Click2Flash” installieren. Dieses Blockt Flashinhalte bis man sie aktiv durch einen Click aktiviert.

Plex 9.5 / Laika

Es ist passiert. Endlich kam mal eine neue Plex-Version raus und im Gegensatz zum erwarteten Update, gab es auch noch einen großen Haufen neuer Features. Zunächst mal wurde der Media Server vom Player getrennt, mehr als schon zuvor. Es ist jetzt ein separater Download erforderlich um den Server zu installieren. Ebenfalls gibt es einen Windows-Client (ich hoffe es folgt mal ein Linux-Client… Das wär’ cool, wobei das auch mit XBMC und dem PleXBMC-Plugin geht.) und ein Update für iOS. Was die neuen Features angeht… Hm… Wo fängt man da an?

Zunächst al unterstützt Plex jetzt das bereitstellen von Medien über das Internet. Man kann seinen eigenen Medienserver übers Internet freigeben. Dies wird realisiert mit der neuen Cloud-Komponente: MyPlex. Dort kann man den neuen MediaServer anmelden und bestimmte Libraries anderen Nutzern freigeben, diese benötigen dafür lediglich ebenfalls einen (kostenlosen) MyPlex-Account und Plex, auf irgendeinem Gerät…

Ich bin gespannt ob sich damit das Problem lösen lässt, nur einen Server im Haushalt zu haben, wenn mehrere die gleichen Serien gucken. Dort wurde natürlich immer Fehlerhaft gespeichert welche Folge schon gesehen wurde…

Da kommen wir gleich zu einem nervigen Faktum: Der Server für Linux wurde noch nicht aktualisiert, da es einfach viel Arbeit ist für die vielen verschiedenen Linux-Distributionen Binärpakete zu erstellen. Das Paket für Ubuntu sollte aber im Laufe der nächsten Tage folgen.

Was MyPlex weiteres ermöglicht, ist, dass man über ein Bookmarklet in Safari (oder Firefox) ein Video von z.B. Vimeo, oder Youtube, in die so genannte “Queue” aufnehmen und dann einfach auf einem Plex-Gerät ansehen kann. So kann z.B. einfach Videos bookmarken und später jemand anderem vorführen.

Ich bin in jedem Fall sehr begeistert von dem Update. Das einzige, was mir bisher negativ aufgefallen ist, ist dass man scheinbar immer noch keine Option hat, an einem iOS-Gerät die Sprache eines Filmes umzustellen. Wenn man also einen Dual-Audio-Film auf z.B. ‘Englisch’ umschalten will, muss man das vorher in Plex tun. Es kann aber auch sein, dass dies mit dem neuen MediaServer behoben wird und dieser die “Prefered Language”-Option endlich unterstützt.

Ich halte euch wie immer auf dem Laufenden. Viel Spaß mit dem neuen Plex.

iOS5 / iCloud / MacOS 10.7.2

Nun gut. Es ist Morgen. Apples Updates sind nicht besonders lange her und die meiste Zeit seitdem diese veröffentlicht wurden war ich betrunken oder habe geschlafen, aber dennoch möchte ich meine ersten Endrücke mitteilen, denn da ich heute frei habe, war der Gang zum Computer der erste heute Morgen, also gleich nach den Dingen die man erst mal so tut, wenn man sein Bett verlässt. Das war ein langer Satz. Kommewir also zum wesentlichen.

Gestern veröffentlichte ComputerCool diverse Updates, allen voran zunächst mal iOS5, das neueste System für Apples Monilgeräte, also mobiler als Notebooks, soll heißen Telefone, MP3-Player und Talets, oder auch iPhones, iPods und iPads. Der Updateprozess ist, wie üblich, einfach über iTunes durchgeführt und nach einer gefühlten Ewigkeit wird man von iOS5 begrüßt. Auf dem iPhone sind die Homescreens auf einmal ganz schön voll, die erste Seite ist von Apples Programmen gefüllt, neu sind hier Videos, diese wurden aus der bisherigen iPod-App herausgekoppelt, wie beim iPad und iPods schon früher üblich, Erinnerungen und der Zeitungskiosk.
Außerdem sind die die Kontakte in den Dienstprogrammeordner geschoben worden.
Wenn ich so recht darüber nachdenke, ist es unsinnig hier alle neuen Features zu beschreiebn, das tun eine Milliarde andere Internetseiten zu Genüge.
Machen wir also mal weiter mit meinem Gefühl zu dem ganzen neuen Stuff.

Wo fangen wir da an?

Erst mal iCloud. iCloud ist eigentlich nett. Vom Gedanken her. Systemupdate auf OS 10.7.2 und iOS5 ducrhführen, aktivieren und schwupp: Alles synchron. Stimmt leider nicht.
Nachdem ich alles eingerichtet habe, am Mac, am iPhone und am iPad, geht’s irgendwie immer noch nicht alles.
Ich habe vorher Google benutzt um meine Kontakte und Kalender synchron zu halten. Zuerst habe ich also den Google-Account auf den iOS-Geräten deaktiviert und die vorhandenen Einträge gelöscht, um Duplikate zu vermeiden. Dann habe ich auf den Geräten die iCloud aktiviert, im Glauben dass der Rest von alleine geschieht, tut er aber nicht. Dann habe ich aMac in iCal und im Adressbuch die iCloud aktiviert, trotzdem nix. Argh!
Wieso geht das nicht von alleine, ich bin Mac-User, verdammte Axt! Das sollte doch alles so einfach sein…
Da muss ich irgendwie noch etwas mit meinen Geräten kämpfen, mein aktueller Status ist Kontakt- und Kalenderlos.

Dazu noch eine nette Geschichte: Standardmäßig werden iOS-Geräte nun über die iCloud gesichert. Dieses Backup belegte bei mir, nach der letzten Nacht, 3GB von den vorhandenen 5GB. Wer also eh ein Nerd ist, sollte die Geräte abesten wie bisher über iTunes auf dem Mac sichern, das lässt sich in iTunes bei den entsprechenden Geräten auf der Übersichtsseite einstellen.

So, ich habe meinen ersten Eindruck geschildert. Ich hoffe ich kriege das mal hin, es nervt mich irgendwie dass meine Daten einfach nicht bei iCloud landen… Hätte mir das einfacher vorgestellt.

 

NAchtrag: Lösung gefunden. Aber irgendwie nicht so wie ich mir das erhofft hatte. Man muss die Kalender und Kontakte die man synchron haben will manuell in die iCloud schieben. Ich habe also alle meine Kalender exportiert, auf iCloud.com entsprechende Kalender angelegt und dann re-importiert (man kann beim Import scheinbar keine neuen iCloud-Kalender anlegen, das geht nur lokal). Im Adressbuch muss man ebenfalls alle Kontakte und Gruppen in die iCloud ziehen.

Ich habe ja gedacht, dass der einfach automatisch synchronisiert… Es macht natürlich sinn, dass man da manuell für sorgen muss, um eben nicht dieses “Auf ein mal ist alles online”-Phänomen zu haben, ich hätte mir das eben automatisch gewünscht. Egal… Hauptsache es funktioniert von nun an.