AppStore vs. Steam

Da ich als Nerd nichts besseres zu tun habe, sitze ich wenn ich allein bin natürlich morgens mit einer Tasse Kaffee vor dem Computer und durchsuche das Internet nach neuen Dingen. Heute bin ich auf ein sehr schönes Ding gestoßen und zwar “X3: Terran Conflict”. Die X-Serie ist einfach eine wundervoll gemachte Computerspiel-Serie und meines Wissens nach nun zum ersten Mal auf dem Mac spielbar. Gefunden habe ich das im AppStore, jenem grandiosen neuem Weg Software zu finden und zu kaufen, den Apple in diesem Frühjahr eingeführt hat.

Da nun jedoch keine Angaben zu finden waren was X3 für Anforderungen an das System stellt, suchte ich etwas im regulären Internet. Dabei stellte sich heraus, dass es X3 ebenfalls bei Steam gibt… und jetzt stehe ich da, mitten im Dilemma.

Zunächst muss ich allerdings sagen, dass es X3 bei Steam derzeit noch nicht für den Mac gibt, aber dennoch… Wo kauft man das Spiel? Der AppStore ist einfach. Klick, Passwort, herunterladen. Herrlich. Nach jeder Neuinstallation eines mir gehörenden Macs kann man mit diesen drei Dingen jedes im AppStore gekaufte Programm installieren. Allerdings landen die alle einfach im “Programme”-Ordner, was ich eigentlich doof finde für Spiele.

Bei Steam ist es eigentlich der gleiche Vorgang, aber es gibt ein paar Unterschiede. Die bei Steam gekauften Spiele landen irgendwo in der Library und man startet sie für gewöhnlich über das Steam-Interface. Das ist eigentlich schon der größte unterschied, aber kommen wir zu ein paar wichtigen Punkten.

Steam vs. AppStore

Bei Steam kostet das Spiel derzeit 20€, im AppStore 15€. – Ein Punkt für den AppStore.

Bei Steam gibt’s X3 momentan nur für Windows… Ein Punkt für den AppStore.

Wenn Steam nachlegt hat man das Spiel für Windows und Mac OS… Punkt für Steam.

Bei Steam hat man errungenschaften, die das Spiel interessant und vergleichbar mit anderen machen. Punkt für Steam.

Bei Steam werden Savegames übers Internet synchronisiert. Auch wenn man den Rechner neu einrichtet bleiben die Savegames im Internet erhalten. Punkt für Steam.

Wenn man nach diesen Punkten vorgeht, gewinnt Steam 3:2 gegen den AppStore. Allerdings ist X3 bei Steam noch nicht für den Mac erhältlich… Da ich aber eh noch abwarten muss, weil ich gerade ienfach kein Geld für so was übrig habe, werde ich das mal weiter beobachten und so gerne ich den AppStore habe, so muss ich doch sagen, dass für Spiele eigentlich Steam der Bessere Online-Laden ist. Ich fänd’s gut, wenn Apple mit Steam zusammenarbeiten würde, um die beiden Plattformen miteinander kompatibel zu machen… Ich hätte zum Beispiel im AppStore gekaufte Spiele auch in Steam und umgekehrt, und im AppStore bei entsprechenden Spielen eine Anzeige die sagt “bereits bei Steam gekauft”, oder so… Das wäre ein Schritt in die richtige Richtung, aber da Apple natürlich an Steam-Produkten nichts verdient, aber am AppStore bei jeden Spiel 30%, wird das wohl nie geschehen…

Eigentlich ist diese 30%-Sache auch wieder ein Punkt für Steam, Apple besitzt momentan etwa 66 Milliarden Dollar auf dem Konto, da brauchen die keine 5€ von mir für X3…

Bluetooth am Mac per Tastatur ein- und ausschalten

Wer eine Bluetooth-Mouse (vorwiegend am Notebook) einsetzt kennt das Problem… Man schaltet ja unterwegs Bluetooth ab, damit der Akku länger hält. Am Schreibtisch soll das ganze aber eingeschaltet sein damit die Mouse funktioniert… Neulich habe ich mich mit Sketcher über dieses Problem unterhalten und eben mal eine Lösung gebastelt.

Also…

Das Problem: Man sitzt vor einem Computer und fuchtelt mit der Mouse umher aber es tut sich nichts, da Bluetooth aus ist.

Was wollen wir: BLuetooth mit einem Tastendruck einschalten, damit man nicht nervig in Menüs navigieren muss um es einzuschalten.

Die Lösung: Applescript und Automator. … und ein kleines Terminalprogramm…

Show ▼

OSx86 / XBMC

Ein Nachtrag zu meinem letzten Nertikel (Mix aus Nerd und Artike, falls es jemand nicht rafft…). Inzwischen funktionieren bei meinem Hackintosh sowohl der TV-Ausgang als auch die Grafikbeschleunigung bei Videodekodierung, wodurch das Teil prädestiniert ist zum Betrieb von XBMC.

Das was vermutlich immer noch nicht funktioniert (habe ich aber nicht getestet, weil die Entfernung vom Rechner zur Anlage zu groß ist) ist der optische Digitalausgang an dem Gerät, momentan bin ich also auf Dolby Pro Logic beschränkt, also auf 2-Kanal Stereo, bzw. simulierten Sourround-Sound. Habe immer noch nicht gerafft wie das funktioniert, aber die hinteren Lautsprecher geben Signale aus…

Worauf ich in diesem Artikel noch etwas genauer eingehen möchte ist XBMC, also das altehrwürdige XBox Mediacenter. XBMC ist inzwischen bei Version 10 angekommen. Es ist eine Medineoberfläche basierend auf dem MPlayer, wodurch es also eigentlich jedes Medienformat abspielen kann. Dazu legt es eine Datenbabank an, so dass man wunderbar einfach eine gepflegte Mediathek betreiben kann.

Neu in Version 10 ist das PlugIn-System. Es gab zwar vorher schon PlugIns, aber das wurde alles etwas verbessert, bzw. vereinfacht… Man kann PlugIns über ein einfaches Menü installieren. Sehr cool. Darin gibt es PlugIns für die Mediathek der öffentlich rechtlichen Fernsehsender, also ARD, ZDF, Arte… Macht schon spaß da einfach am Fernseher durchzustöbern…

Außerdem möchte ich mein Augen merk auf zwei wichtige PlugIns legen… Zum einen die SKin “Transparency!”. Diese ist ideal für Röhrenferneseher, denn man kann eine größere Schriftart auswählen und so wird alles gut lesbar. So sieht XBMC richtig gut aus. Echt schick.

Außerdem habe ich ein extrem cooles PlugIn gefunden. Es heißt xStream und muss separat über xbmc.de heruntergeladen werden und dann über “PlugIn aus ZIP installieren” eingerichtet werden. xStream unterstützt Streams von diversen Streamseiten. Darunter Simpsons.to, Kino.to. Burning-Series unn SouthPark.de. Sehr geil! Unterstützt Unterstützt sogar Pro-Accounts für Megavideo… Also echt ein ideales PlugIn zum streamen von Filmen und Serien… Leider gibt es momentan ein Problem mit Southpark.de (für alle die es nicht wissen, das ist die offizielle Southpark-Streamseite. Jede Folge, außer denen die in Amerika nur ein einziges mal im TV liefen…), da brechen die Parts immer nach etwa einer Minute ab…

Hoffentlich wird das bald behoben, denn ich muss sagen dass ich gerade in letzter Zeit wieder gerne Southpark sehe, nachdem mir Herr LongLife die neueren Folgen gezeigt hat… Ich sag nur neues vom Coon, Mysterion und Cthullhu! Ja Cthullhu! Der große Alte, der die Welt in Schrecken hüllen wird… Herrlich. Um diese Folgen (S14E11, S14E12, S14E13) zu sehen sollte man aber vorher “My neighbor Totoro” gesehen haben, die Folge in der der Coon das erste mal auftaucht (S13E02). Außerdem sollte man sich vorher etwas in den Cthullhu-Mythos von H.P.Lovecraft einlesen, da lohnen sich entweder die alten Rollenspiel-Regelwerke (Kurz und knapp geschrieben), oder aber der originale “Cthullhu Mythos” (gibt’s als Hörbuch), wobei sich vielleicht auch Google oder Wikipedia anbieten um ein paar Infos zu bekommen.

Ich muss wirklich sagen, dass diese drei Folgen mit die besten wahren die ich bisher gesehen habe… Echt gut. Vor allem weil ich vor kurzem gerade ein zweites Mal das Cthullhu Mythos-Hörbuch durchgehört habe…

In diesem Sinne:


That is not dead which can eternal lie,
And with strange æons, even death may die
[Es ist nicht tot, was ewig zu liegen (lügen) vermag,
und in fremden Zeitaltern mag selbst der Tod sterben]

Irgendwie habe ich vielmehr zu Cthullhu geschrieben als geplant …

Nerdismus – Hackintosh 10.6.6

Nachdem, wie inzwischen wohl allgemein bekannt, die Artikel dieses Blogs in letzter Zeit etwas seltener geworden sind, dachte ich mir ich berichte mal über mein aktuelles Projekt. Dabei geht es nicht um das Raumschiffcockpit das ich im Rahmen meiner Masterarbeit konstruiere, sondern um mein aktuelles Nerd-Projekt. Ein weiteres Mal habe ich mich dem OSx86-Projekt zugewandt, oder umgangssprachlich: Ich habe einen “Hackintosh” gebaut. Genau genommen habe ich da nix gebaut, sondern einfach OSX auf meinem PC installiert. Das ist alles andere als trivial und einen wirklich rund laufenden “Mac” wird man niemals erhalten, wenn also irgendjemand die Hoffnung hegt damit ein System konstruieren zu können dass billig wie ein PC und cool, umgangsfreundlich und zuverlässig wie ein Mac ist: Vergiss es!

Da ich nach wie vor einen AMD-PC einsetze (Opteron 175, 2,3GHz Dual-Core, 2GB RAM), ist es leider noch etwas komplizierter. Zunächst mal benötigt man eine Boot-CD und eine Menge Patches und Fixes… Diese findet man in den Eingeweiden des osx86projects… Hat man die Installation irgendwann hinter sich gebracht beginnt das Bug-Fixing…

Ich für meinen Teil hatte nach der Installation eine halbwegs rund laufende OS 10.6.2-Installation. Ich brauchte Treiber für Sound, Grafik und Netzwerk, aber dann ging erst mal alles. Ich habe dann tatsächlich ein Update auf 10.6.6 gewagt und momentan sieht es so aus, dass alles halbwegs gut läuft. Die Performance ist zufriedenstellend, der App-Store läuft… Ich kann auch ganz gut über den zweiten Display-Anschluss (VGA) einen Beamer betreiben und dort XBMC nutzen. Allerdings funktioniert wohl die Hardwarebeschleunigung bei H.264-kodierten HD-Filmen nicht, was in ruckeln resultiert… Da habe ich aber noch nichts weiter getestet.

Nach dem Update musste ich allerdings den Legacy-Kernel 10.6 neu installieren… Da gibt es noch ein paar Problemchen denn dieser unterstützt kein ON-the-fl< CPUID-Patching (lest im OSx86Project nach was das ist…), was bedeutet, dass nicht einfach so alle Programme funktionieren.

Ein Fehler ist noch, dass meine Bluetooth Mighty Mouse nicht richtig funktioniert. Der Mauszeiger zuckt manchmal etwas unkoordiniert… Vermutlich ist es der Bluetooth-Treiber der mit meinem Bluetooth-Dongle nicht richtig läuft…Außerdem funktioniert mein Mackie Onyx Satellite nicht richtig. Es knackst und knistert und Cubase geht nur vernünftig bei einem Sample-Puffer von 1024, was in über 50ms Latenz resultiert, womit man nicht vernünftig aufnehmen kann… Da habe ich nach einiger Recherche herausgefunden, dass wohl der verwendete Firewire-Chipsatz die Fehlerquelle ist… Ein Texas Instruments Chip wär’ die Lösung, aber 25€ nur für Firewire? Na ja… Ich bin mir noch etwas unsicher wie zuverlässig das Gerät arbeitet, aber Schreiben, Surfen, eMail-Zeugs… Geht alles gut… Wieder ein mal zeigt mir das “Projekt”, dass ich einen iMac am Schreibtisch brauche… Oder einen Mac Mini… Aber der ist fast genau so teuer wie ein iMac und lohnt sich einfach nicht so richtig…

Na ja, immerhin läuft das Gerät weitgehend. Ich kann übers Netz auf den Hackintosh zugreifen und die auf ihm gespeicherten Filme sehen (streamen) und XBMC scheint auch gut zu laufen… Vielleicht lasse ich den Rechner so bis ich ihn irgendwann durch einen anderen ersetzen kann… Allerdings weiß ich noch nicht, ob ich einen ganzen PC als Fileserver einsetzen möchte, eigentlich mag ich das nicht so gerne… Na ja… Jedenfalls habe ich bisher kaum Kernel-Paniken angezeigt bekommen, was bedeutet, dass das Gerät tatsächlich halbwegs gut läuft.

UMTS-Stick: Internet im Zug

Ich sitze gerade im Zug. Da ich vor kurzem meinen Mac neu eingerichtet habe, musste ich mich mit meinem UMTS-Stick herumprügeln… BÄH!

Der Stick ist ein Medion S4011, dieser ist ein umgelabelter Huawei E170.

Der Stick bringt Medion Software direkt mit. Die nervt aber. Ich verwende lieber den original Huawei-Treiber und OSX-Bordmittel und keine ALDI-Software…

Den Huawei-Treiber hatte ich zum Glück schon installiert als ich meinen Mac neu eingerichtet habe.

Der Mac hat also den Stick erkannt und ich musste nur noch die APN-Daten eintragen. Dachte ich. Irgendwie ging das ganze nicht, anstelle des APNs wollten die Einstellungen eine Telefonnummer…

Nach etwas herumgenerve habe ich aber gemerkt, dass man in den „Weiteren Einstellungen“ den Stick noch auf GSM/3G umstellen muss… Danach lässt sich internet.t-mobile als APN eintragen. Passwort und Name sind jeweils „tm“. Fertig.

Schon hatte ich Internet im Zug. Damit bin ich auch in Hildesheim angekommen und musste den Mac wieder zuklappen.

App der Woche

Ich habe beschlossen die Software-Seite zu schließen, schließlich ist da nichts passiert und ich vermute, dass auch kaum einer dort regelmäßig irgendwas gelesen hat… Stattdessen werde ich versuchen jede Woche ein iPhone-App und ein Mac-App vorzustellen, bzw. zu empfehlen. Da es allerdings ein unglaubliche Menge an Programmen für beide Plattformen gibt ist die Entscheidung welches Programm vorgestellt wird ziemlich schwierig…

Da allerdings das Jahr bereits in seiner zweiten Woche ist, werde ich einfach für jede Woche je ein Programm pro Plattform vorstellen. Das macht also insgesamt vier Programme…

iOS-Apps:Show ▼

Mac OS-Apps: Show ▼

Mac App Store

Heute ist der 6.1. und damit soll der Mac-AppStore seine digitalen Tore öffnen. Bisher gibt’s nur ein “Coming soon” auf der Seite zu lesen…

Ich bin gespannt, denn der Mac-Store wird einige gute Dinge mit sich bringen. Erstens kann man z.B. die Apps aus der iWork-Suite einzeln erstehen, also z.B. nur Keynote für knapp 15$ (mal sehen wie die die Preise umrechnen… Bei Hardware macht Apple ja aus 100$ auch 100€, aber im iOS AppStore wird aus 0,99$ 0,79€ … ) und außerdem wird es einiges an coolen neuen Apps darüber geben…

Auch wird es hoffentlich damit sehr viel einfacher seine benötigten Tools (Perian, The Unarchiver, JDownloader, Adium, VLC…) wieder zu installieren, wenn man seinen Mac neu einrichtet und auch das Updaten der besagten Apps geht damit dann automatisch…

Es bleibt natürlich abzuwarten, ob der AppStore ein Schritt in die richtige oder in die falsche Richtung wird, denn der Store kann auch das Aus für einen anderen Vertriebsweg bedeuten, oder dafür sorgen, dass man einen Jailbreak auf dem Mac benötigt um Software anders zu installieren… Das sind allerdings Horrorszenarien… Erst mal freue ich mich auf den Store. Er wird es zum Beispiel enorm erleichtern Software bei meinen Eltern zu installieren (sobald die endlich mal einen Mac haben…)…

Eine nette Anekdote noch zum Schluss: Früher sagte man, auf einem Mac gibt es eben nicht viel Software, dafür aber eben genau die richtige, im Gegensatz zu Windows, wo es für jede Aufgabe eine Millionen Programme gab… Heute gibt es 300’000 Apps im App-Store, Tendenz steigend und die Windows-Phones werben mit “Schnell rein, genau das machen was man will, schnell wieder raus!”… So wie es aussieht hat sich das Blatt gewendet und wir werden in Zukunft wohl auch für den 
auch viele hunderttausend Furz-Programme haben…

Jedenfalls sollte der Mac-App-Store im Laufe des Tages eröffnet werden… Ich vermute, dass dies weltweit zeitgleich geschieht, also vermutlich gegen 17/18 Uhr, weil es dann 10h in Cupertino ist…

Der AppStore ist ab sofort über ein Softwareupdate verfügbar! Samt Mac OS 10.6.6.

Mighty Mouse

Ich habe neuelich eine Mighty Mouse bei eBay ersteigert… Hintergrund ist, dass ich des öfteren mal Dinge die ich gerne hätte bei eBay beobachte, um zu sehen für wie viel Geld die so weggehen… und eine Bluetooth Mouse wollte ich schon lange haben…

Der Typ, der mir eine Mighty Mouse versteigert hat tut mir ein wenig leid… Zunächst mal hatte er die “Mighty Mouse” als “Mighty Maus” eingestellt… Großer Fehler… Außerdem hat er sie auch noch als defekt versteigert, weil sie nicht nach oben scrollt…

Ich habe sie also für 9€ inklusive Versandt bekommen.

Heute kam sie an. Vor dem Anschließen noch kurz den Trackball gereinigt, mit Hilfe eines Brillenputztuches und schwuppeldiwuppeldi: Eine perfekt funktionierende Bluetooth Mighty Mouse für 9€…

CAPS-Lock deaktivieren

Ich bin gerade darauf gestoßen, wie man die nervigste Taste der Computergeschichte deaktivieren kann. Die Rede ist natürlich von der CAPS-Lock-Taste, die ihren Ursprung, wie die gesamt unsinnige QWERTZ/QWERTY-Tastatur, beim Schreibmaschine schreiben hat. Sie diente dazu Unterschriften in GROßBUCHSTABEN zu schreiben, weil es keine Unterschiedlichen Schrifttypen und -Größen gab.

Zum Deaktivieren geht man in die Systemeinstellungen und wählt “Tastatur”:

Dann wählt man untern rechts “Sondertasten” aus:

Im folgenden Menü wählt für die gewünschte Tastatur bei “Feststelltaste” “Keine Funktion” aus:

Und schuppdiwupp: Die Feststelltaste macht nichts mehr. Damit gehören Tippfehler wie DIESER HIER der Vergangenheit an.


Ein Jahr lang zertifizierte eMails – Ein Jubiläum

Wie die Überschrift bereits vermuten lässt, verwende ich nun bereits ein Jahr lang eMail Zertifikate und meine eMails zu signieren und zu verschlüsseln. Wie es eben so ist, signiere ich meine eMails in erster Linie, da die meisten die ich kenne keine S/MIME-Zertifikate verwenden… Ich finde das immer noch sehr schade, werde aber weiter auf diesen Standard setzen, denn GPG und PGP sind auf dem Mac immer noch nicht trivial zu installieren und zu verwenden und so macht das meiner Meinung nach keinen Sinn…

Der Nachteil bei S/MIME-Zertifikaten ist, dass man eben ein Zertifikat einer gültigen Zertifizierungsstelle hat und da eben Thawte, eine allgemein anerkannte und weit verbreitet genutzte Zertifizierungsstelle, keine kostenlosen Zertifikate mehr ausstellt, muss man auf andere zurückgreifen. Ich nutze immer noch CACert, da diese kostenlose und unbegrenzt viele eMail-Zertifikate ausstellen. Leider ist das CACert-Rootzertifikat bei den verbreiteten Betriebssystemen immer noch nicht standardmäßig installiert, deswegen muss das leider jeder an seinem Rechner selbst tun, damit die von CACert ausgestellten Zertifikate auch überprüft werden können.

Das geht natürlich sehr leicht, einfach auf die CACert-Webseite gehen und rechts auf “Root Certificate” klicken. Je nach System muss man dann einen Link auswählen. Beim Mac gehen fast alle, ich bin mir sehr unsicher wie das bei Windows ist… Das teste ich mal, sobald ich mal wieder bei meinen Eltern bin… Die geladenen Datei muss dann einfach in den Schlüsselbund importiert werden und fertig ist die Laube…

Während ich diesen Artikel verfasse, bin ich auf verschiedenen Seiten unterwegs die sich mit S/MIME beschäftigen… Dabei habe ich gesehen, dass es auch noch andere kostenlose Zertifikatsanbieter gibt, deren Root-Zertifikate wohl in den meisten Systemen bereits standardmäßig als vertrauenswürdig eingestuft werden. Ein solcher Anbieter ist StartSSL. Wer also einfach mal auf die schnelle ein ein Jahr lang gültiges S/MIME-Zertifikat haben möchte, kann sich dort eines anlegen lassen.

Ich werde jedenfalls weiterhin meine eMails signiert verschicken und wer eben auch mal seine eMails verschlüsseln möchte, kann sich ja mal ein entsprechendes Zertifikat ausstellen lassen. Ich bin der Meinung, das ist gut und richtig… Leider scheint das iPhone immer noch keine Verschlüsselung zu unterstützen, außer einer Serverseitigen… Hm… Da muss ich noch mal etwas herumdoktern… Vielleicht ist das ein Grund für einen Jailbreak, na ja, auf jeden Fall ist das ein fehlendes Feature… Schon komisch… Egal, jetzt hol ich mir einen weiteren Kaffee (Dieser Artikel hat eine ganze Kanne Kaffee verbraucht…) und spiele dann vielleicht etwas Chu Chu Rocket…