R.I.P. Steve Jobs

Da ich gerade irgendwie nicht einschlafen kann, äußere ich mal meine Gedanken. Soeben hat mich eine Eilmeldung erreicht. Diese wurde, wie alle “Eilmeldungen” die mich erreichen, per Push-Benachrichtigung zugestellt. In diesem Fall auf meinem iPad. Wäre ich gerade am Schreibtisch gewesen hätte ich wohl eine Twitter-Mitteilung, oder einfach nur News auf einer Webseite gesehen, allerdings hätte ich sie an meinem Mac betrachtet. Damit möchte ich zum Ausdruck bringen, dass ich Apple-User bin. Ich arebite an einem Macintosh, ich höre Musik mit einem iPod und telefoniere mit einem iPhone.
So freakig das für einige auch wirken mag, so habe ich mich eben was Computer und Unthaltungselektroik angeht einer Fruchtfirma aus Cuppertino (Kalifornien, US) verschrieben: Apple Computer Inc.

Gegründet im Jahr 1976 von Steve Jobs und Steve Wozniak (übrigens nicht, wie so viele Denken, in einer Garage, das war Hewlett-Packard).
Der Grund weswegen ich diesen Artikel verfasse ist der Inhalt der Push-Nachricht: “Apple Mitgründer und CEO, Steve Jobs, ist tot.”.

Man mag nun zu Apple und seiner Firmenpolitik stehen wie man will, aber dass dieser Mensch einen unfassbar großen Einfluss auf unsere heutige Welt hatte, kann man nicht leugnen. Ebenso kann man etwas traurig sein, da diese Mensch gerade mal 56 Jahre alt geworden ist, also so alt wie meine Eltern. Die letzten Jahre hatte er immer wieder mit Krankheit zu kämpfen und vor gerade mal ein paar Wochen hat er sich als CEO von Apple zurückgezogen.
Ich vermute er wusste schon länger, dass er nicht mehr lange leben wird, denn er hat in diesem Jahr bereits eine offizielle Autobiographie genehmigt und daran mitgewirkt und in den letzten öffentlichen Auftritten wirkte er auch schon nicht mehr sehr fit…

In den letzten 35 Jahren hat Apple immer wieder Melensteine in Computer und Unterhaltungselektronik geschaffen, eigemtlich alle von ihnen unt Führung vin Steve Jobs. Darunter die Grafische Benutzeroberfläche, die Maus, der Durchbruch von USB, der iPod, iTunes, das iPhone und zuletzt das iPad…

Steve Jobs hat es immer wieder geschafft die richtigen Produkte auszuwahlen und hat Apple so zum weltweit größten Computer-Unternehmen gemacht und dafür verdient er, auch wenn viele Apple und Steve Jobs nicht mögen, Respekt und Anerkennng.

Man darf gespannt sein wie es nun mit der Firma weitergeht, bei keiner anderen Firma in der Geschichte war der Erfolg der Firma so eng mit dem Gründer/CEO verknüpft.

Nun gut, ich wollte nur mal eben ein Paar Gedanken dazu niederschreiebn. Ich denke ich verbringe den morgigen Nachmittag mit Apple Keynotes und dem Film Pirates of Silicon Valley. Ich werde mir auch definitiv die Autobiographie von Herrn Jobs kaufen und durchlesen, denn interessant war sein Leben sicher…

Stromausfall vs. Bauarbeiten

Neulich ist ja, wie die meisten wissen, für 20 Minuten der Strom in Hannover ausgefallen. Das war
allgemein ganz lustig, die Leute sind rausgegangen und fanden’s gut. Alle haben auf der Limmer gefeiert.
Als vor zwei Tagen dann eine Ankündigung an meiner Haustür hing, dass doch am 8.9. der Strom auf Grund von Bauarbeiten woho zwischen 8:00 und 14:00 abgestellt wird, dachte ich mir: “Hey, kein Strom ist nicht so schlimm, ich habe ein iPad, Internet geht dann immer noch und alles andere stört ja mal nicht, wenn der Strom ein paar Stunden weg ist.”.
Wie falsch ich doch lag.
Meine Kaffeemühle ist elektrisch. Die Zündung der Gastherme ist elektrisch. Licht ist elektrisch (ja man könnte Kerzen nehmen, aber so dunkel ist es auch wieder nicht), Wasserkocher sind elektrisch und ich kann nur wiederholen: Meine Kaffeemühle ist elektrisch! Jetzt sitze ich da und trinke das, was im Allgemeinen als zweitbestes und in einem kleinen Inselgebiet im Norden Europas als bestes, flüssiges, warmes Aufputschmittel angesehen wird: Tee. Eigentlich ist Tee ja gar nicht so schlecht. Ich Trinke eine Tasse Earl Grey und denke an StarTrek. Ganzs nett.
Aber ehrlich gesagt habe ich das morgendlich Kaffeemahl-Ritual, mit folgendem heißen Aufguss in einer Frenchpress-Kanne doch sehr verinnerlicht und jeden Tag, den ich dies nicht durchführen kann strirbt ein kleiner Teil in mir.
Tee am Morgen schmeckt zwar gut, aber ich weiß dass es falsch ist.

Nun gut, ich werde mich gleich mal anziehen und dann von Dannen machen, da ich heute einiges zu erledigen habe. Ich hoffe, dass der Strom wieder geht, wenn ich zurückkomme, denn ohne Strom gibt es irgendwie kaum Beschäftigungen. Sicher ich könnte lesen, aber ich glaube, das nachher der Strom meines iPads auch zur neuge gehen wird…

Statusupdate

Es ist, schon wiedr, ewig her, dass irgendjemand hier etwas geschrieben hat. Das ist schon irgendwie schade. Ich versuche also mal ein paar neuigkeiten der letzten Wochen zusammenzufassen. Als erstes mal, bin ich tatsächlich endgültig mit meinem Studium fertig und fahre Morgen ein letztes mal nach Hildesheim. Das ist sehr komisch und fühlt sich auch sehr merkwürdig an, aber ist dennoch enorm geil und ich werde sicher noch eindige Zeit damit verbringen das zu feiern. Die Bewerbung fürs Referendarit ist erstellt und muss nur noch bis Mitte September beim Kultusminesterium abgegeben werden, dann hoffe ich darauf nicht weit weg zu müssen… Na ja… Anderes Thema…

Ich habe mir von dem Geld, das ich sonst in mein Studium investiere, ein iPad gekauft. Ja, ich weiß… Viele finden’s total bescheuert, aber ich finde es sehr, sehr geil. Es ist ein cooles Gadget und ich liebe es… Seit ich das Teil habe, nutze ich es sehr viel mehr als mein MacBook. Ich benötige noch ein wichtiges Zubehör, das Alesis iO Dock, um Musik mit dem Gerät produzieren zu können, aber das schiebe ich noch mal etwas auf…
Da ich in letzter Zeit eh sehr wenig hier schreibe, werde ich verutlich nicht dazu kommen, würde aber gerne ein ‘iPad App der Woche’ machen. Mal sehen, vielleicht stelle ich ja noch meine Lieblingsapps vor…

Ein wirklich guter Vorteil vom iPad ist, dass der Akku sehr lange hält und da morgen hier der Strom für etwa 6 Stunden abgestellt wird, muss ich mir keine Stromunabhängigen Tätigkeiten überlegen.

Am Schluss noch ein kleines Statusupdate zur Peacedevelopment Crew. Wir absolvieren momentan viele Auftritte… Der nächste ist am 9.9. I Hameln, dann 10.9. in Minden.16.9. in Göttingen und 17.9. erst um 15h (od so) auf der Expo-Plaza in Hannover und dann Abends noch mal in Bad Pyrmont. Im Oktober steht auch noch mindestens ein Auftritt an… Da geht es also gut Voran und ab Oktober wollen wir auch einige neue Songs entwickeln bzw. aufnehmen.

Okay, das war’s erst mal von mir. Ich glaube übrigens, dass ich, wenn ich nicht mit Twitter angefangen hätte, noch mehr hier posten würde, aber viele belanglosigkeiten kann man eben in 140 Zeichen auf Twitter posten und muss nicht extra einen Blogartikel verfassen…

Das Leben, das Universum und der Montagmorgen

Montagmorgen. Es ist, wieder ein mal, eine Weile her seit ich hier das letzte Mal einen “richtigen” Beitrag verfasst habe und heute soll es endlich so weit sein. Ich werde hier kein Technik-Know-How vermitteln, keine Video vorstellen, oder Werbung in eigener Sache machen, nein, ich werde einfach nur mal wieder einen Artikel schreiben. Aber worüber?

Nun… zunächst mal sei an dieser Stelle erwähnt, dass ich endlich mein Studium beendet habe. Jedenfalls habe ich alle Veranstaltungen absolviert und alle Prüfungen abgelegt und meines Wissens nach, sollte ich damit fertig sein (mal sehen ob das Prüfungsamt das ganze auch so sieht).

Wie Herr Buzz beriets vor einigen Wochen mal erwähnte, bestand meine Abschlussarbeit darin, ein Raumschiff aus Holz zu konstruieren, welches dem in der Raumzeitwerkstatt der Universität Hildesheim entstehenden CAVE als Cockpit dienen soll. Das CAVE wird ein Rundum-Flugsimulator, in welchem der Flug mit Fast-Lichtgeschwindigkeit simuliert werden kann.

Das ist cool oder?

Jedenfalls habe ich also ein Cockpit aus Holz gebaut, klingt komplizierter und abgefahrener als es tatsächlich ist, aber es musste dabei eignes bedacht werden, wie z.B. die zur Verfügung stehende Raumgröße, minimale Höhe und Breite damt 4 Personen im Cockpit sitzen können, etc…

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe eine 1,0 auf die Masterarbeit erhalten und auch meine mündliche Maste-Modulabschlussprüfung konnte ich mit 1,0 bestehen, wodurch ich sogar einen recht guten Gesamtabschluss hinlegen konnte, denke ich… Damit sollte ich dann in baldiger Kürze den Titel “Master of Education” erhalten. Yo!

Wie geht’ jetzt weiter? Ich suche gerader inne Mitbewohner, bzw. habe ich einen gefunden, damit ich weiterhin hier in der Wohnung bleiben kann, denn das Leben als Nicht-Student wird deutlich teurer… Ansonsten fängt dann wohl nächstes Jahr Referendariat an… Bis dahin bleibe ich natürlich im Zoo…

Ich habe mir außerdem vorgenommen in der verbleibenden Zeit bis zum Referendariat mal wieder etwas mehr Musik zu machen und vielleicht ein Album, oder wenigstens eine EP fertig zu basteln, habe ich schließlich lange nicht mehr gemacht und ein bisschen aktuelle Musik ist schließlich immer gut.

Es ist 10:18 und ich habe immer noch keine Lust mein Bett zu verlassen, werde dies aber trotzdem bald mal tun… Ich bin mitten in Umräumarbeiten, da die ganze Wohnung schließlich auf WG-Tauglichgkeit umgerüstet werden muss, was zusätzlich zum Standard-Chaos das hier vorherrscht dafür sorgt, dass man momentan wirklich vorsichtig durch meine Wohnung laufen muss.

Außerdem läuft gerade ein MinŸbar-interner Songcontest, da muss ich auch noch einiges machen, ich sollte den Tag also wirklich langsam mal starten. Der Kaffee ist auch gleich schon leer, ich werde also quasi vom Schicksal gezwungen mein Bett zu verlassen…

Ich könnte an dieser Stelle wieder mal über Technik berichten, aber das spare ich mir mal, so kann ich sagen, dass ich etwa alle 50 Beiträge mal etwas nicht-technisches schreibe. Dazu komme ich vielleicht nachher mal wieder, denn auch an der Technik-Front tut sich momentan einiges in meinem Leben.

Aber damit genug für Montagmorgen. Ich stehe nun auf, beziehe mein Bett mal neu und werfe eine Waschmaschine an. Danach sollte ich den Wäscheberg neben meinem Bett mal in der Schrank stopfen und dann die vielen, vielen, vielen Kabel die mitten im Wohnzimmer liegen beseitigen.

Ich wünsche euch allen einen schönen Start in die Woche.

Lego Space

Eine Freundin hat mir vor einiger Zeit versprochen ein T-Shirt zu machen und so kam es, dass ich heute ein Geschenk überreicht bekam. Aber seht selbst:

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Lego – Brick on, baby!

Mr. TreeTop hat mich auf die neuen Serien der allseits beliebten Lego-Sammelfiguren aufmerksam gemacht. Besonders interessant finde ich da ja den so genannten “Gefahrenbeauftragten”, aber seht selbst:

Show ▼

Die ist obergeil oder? Ich muss diese Figur haben! Dringend! Leider gibt es wohl inzwischen keinen einfachen Weg mehr die Figuren in ihren Verpackungen zu identifizieren :(

Sowas will ich!

…und natürlich das passende Iphone 4!

Normalerweise ist Mr. Loco ja der Apple-Nerdkram-Spezialist, aber hieran konnte ich einfach nicht vorbei gehen. Eine 360° Video-Linse und eine Software, bei der man sich dann beim gucken entscheiden kann, welchen Ausschnitt/in welche Richtung man gucken will. Da kann man sicher eine Menge ziemlich geilen Scheiß mit machen. Also, ich hoffe das Teil wird nicht allzu teuer wenns in Serie geht.

Mehr dazu: hier; gefunden: hier

Bis zum serienmäßigen Holodeck für jedermann kann es doch jetzt auch nicht mehr so ewig sein, oder?

Vierdrittel.de online

Es ist vollbracht. Nach Jahren des Rechtsstreites, Straßenschlachten und Guerilla-Kampfes haben wir uns die Internetpräsenz

http://www.vierdrittel.de

gesichert. Wir haben wirklich lange darauf gewartet und freuen uns sehr, dass wir damit endlich und endgültig in die Geschichte des Internets eingehen, denn wir haben endlich zweitbeste Domain des Internets (die beste Domain des Internets ist natürlich http://www.compuglobalhypermeganet.de, .com, .net, oder .sonstwas, da diese aber nicht in direktem Zusammenhang mit uns, unseren Gehirnen, oder dem allwissenden Spaghetti-Monster steht, fiel unsere Wahl eben auf vierdrittel.de).

XBMC – Linux-Server-PC als MedienCenter

Diesen Artikel habe ich schon vor einigen Wochen vorbereitet… Inzwischen ist er irgendwie zu lang um ihn noch mal ganz zu überarbeiten, also lasse ich ihn weitgehend in seiner jetzigen Form. Er soll ein weiteres mal beschreiben, wie ich mir einen PC als Mediencenter eingerichtet habe, dabei jedoch wirklich eine Anleitung bereitstellen, wie man sich mit einem alten PC und XBMC ein leistungsfähiges Mediencenter einrichten kann. Ich hoffe damit einigen helfen zu können die ein ähnliches Projekt vorhaben.

Für mein Projekt habe ich einfach den mir zur Verfügung stehen Rechner genutzt, sollte man einen PC extra dafür zusammenstellen, sollte man vor allem auf leise Komponenten achten. Ich plane für die Zukunft einen lüfterlosen PC zusammenzustellen und auch die Festplatten aus dem Gerät zu verbannen. Dies benötigt jedoch einige teurere Komponenten und so muss ich das noch einige Monate aufschieben… Vielleicht klappt es im Spätsommer/Herbst…

Komponenten

Der PC wie ich ihn verwende besteht aus folgender Hardware:

- GigaByte Mainboard mit OnBoard Sound und Netzwerk

- AMD Opteron 175, DualCore mit 2,3GHz

- 2GB DDR2-RAM

- Mehrere Festplatten (250GB SATA, 7200RPM, 500GB SATA, 7200RPM, 320GB PATA, 7200RPM).

- DVD-Brenner

- Bluetooth-Dongle

Die Komponenten sind an sich nicht wirklich wichtig. Mehr RAM ist natürlich gut, aber eigentlich sollten 128MB bereits ausreichen. EIne 1GHz CPU währe wohl auch sinnvoll und eine halbwegs gute Grafikkarte, die in der Lage ist 3D-Grafik darzustellen, ist auch von Vorteil.

Natürlich kann man auch nur eine Festplatte verbauen, oder, idealer Weise, gar keine. Man kann z.B. auch einfach einen USB-Stick verwenden. Dann bekommt ein sehr leises System, aber man bekommt auch Speicherplatzprobleme. Betreibt man allerdings sowieso ein NAS, kann man so einen perfekten, leisen Streaming-Rechner bauen. Bei Amazon gibt es 2GB Speichermodule, die direkt in einen IDE-Port gesteckt werden können für wenig Geld. Das sind die perfekten Speichermedien für XBMC. Ebenfalls kann man natürlich eine günstige kleine SSD verbauen. Eine 8GB SSD kostet bei Alternate z.B. nur 35€. Man muss hierbei natürlich bedenken, dass bei alter Hardware sich eine SSD nicht lohnt (eine SSD für den IDE-Port kostet sehr viel mehr als eine für SATA).

Zusammenbau

Die Hardware war bei mir eh schon zusammengeschraubt, nur die 320GB Platte war noch nicht verbaut, diese habe ich auch erst nachträglich eingebaut, weil ich die für einen besonderen zweck nutze (kommt später).

Software

Ist alles zusammengebaut und funktioniert, wird die Software benötigt… Hier http://xbmc.org/ sollte man sich eine aktuelle Versionen der XBMC-Live-Distribution herunterladen. Dies ist eine Standalone-Variante von XBMC, welche auf Ubuntu basiert. Die Installation geht schnell von der Hand und wird hier nicht weiter beschrieben. Die komplizierteren Vorgänge folgen danach…

Als erstes stellen wir uns mal ein deutsches Tastaturlayout ein. Standartmäßig arbeitet XBMC mit amerikanischem Tastaturlayout (QWERTY). Das ändern wir erst mal. Dazu muss man in ein Terminal wechseln, hierzu betätigt man CTRL+ALT+F2. Dann muss man sich mit dem während der Installation angelegten Benutzer anmelden. Dann gibt man das folgende ein (keine Anführungszeichen ihr Torfnasen!):

“sudo dpkg-reconfigure -plow console-setup”

Dann erscheint ein Menü durch das man sich durchhangeln kann. Funktioniert die Tastatur wie gewollt geht es weiter…

Zunächst mal sollte man alle installierte Software updaten. Dies geschieht über das Ubuntu (Debian) entspringende Tool apt-get. Als nächstes die folgenden Befehle eingeben (Beim ersten Befehl wird man noch mal nach seinem Passwort gefragt.):

“sudo apt-get upgdate”

“sudo apt-get upgrade”

dann werkelt der Rechner erst mal. Man sollte etwaige Nachfragen bejahen. Danach gibt man

“sudo reboot”

ein. Dadurch startet das System neu.

Möchte man keine weitere fancy Konfiguration vornehmen, kann man auch erst mal im XBMC-Menü alles einrichten (Sprache, Medienquellen, PlugIns, … das alles kann man bequem über die Oberfläche einrichten)…

Wer XBMC zum ersten Mal verwendet sollte einfach ein bisschen durch die Gegend navigieren und sich mit der Oberfläche vertraut machen. Hat man all seine Filme und Serien eh auf einer Netrzwerkplatte liegen kann man die nun einfah unter „Videos“ hinzufügen. Dabei sollte man darauf achten dass der richtige Medinetyp ausgewählt ist und schon fängt XBMC an die hinzugefügten Ordner zu scannen und in die eigene Datenbank aufzunehmen. Dabei läd’ es Informationen und Cover für alle Filme und Serien herunter, damit man eine schön geordnete Mediathek bekommt… Ebenfalls kann man die Sprache auf „Deutsch“ umstellen und sich generell etwas in den Einstellungen umsehen und herumprobieren.

AddOns/PlugIns

Ich empfehle auch sich den Punkt „AddOns“ anzusehen. Dort gibt es Erweiterungen um mit XBMC die Mediathek der öffentlich rechtlichen Fernsehanstalten zu streamen, Arte, Tagesschau und so weiter…

Ein sehr wichtiges, extrem cooles PlugIn ist auch noch „xSTream“ (Google-Suche). Damit kann man auf Simpsons.to, Southpark.de und Kino.to zugreifen, womit man eine ziemlich große Bandbreite an Sendungen streamen kann.

Erweiterungen und weitere Möglichkeiten

Möchte man jedoch noch mehr aus seinem Mediencenter machen, gehe ich nun noch auf folgende Punkte ein:

XBMC Mediacenter …

- mit WiiMote bedienen.

- per AppleTalk/AFS im Netzwerk erreichen

- per SAMBA/CIFS (Windows-Share) im Netzwerk erreichen

- als TimeMachine-Laufwerk (TimeCapsule) nutzen

Dazu wechseln wir wieder auf ein Terminal und geben die folgende Zeile ein:

“sudo apt-get install ssh samba netatalk emacs mc bluetooth wminput xbmc-eventclients-wiiremote gparted”

(eventuell weitere Software kann man entweder hinten dranhängen oder nachträglich installieren. Ist eigentlich egal…).

Alles nach „sudo apt-get install“ ist optional. Die installierte Software wir ddurch Leerzeichen getrennt. Der obige Befehl installiert die folgende Software:

- SSH: SecureShell, zum Zugriff auf den Rechner von einem anderen Rechner aus

- SAMBA: Windows Dateifreigaben einrichten

- NETATALK: Apple AFS Freigaben einrichten

- EMACS: Guter leistungsfähiger Editor

- MC: Midnight Commander (Norton Commander Klon, hilfreich über SSH um einfache Dateioperationen vorzunehmen)

- GParted: Partitionseditor zum formatieren von Festplatten

- Bluetooth: Bluetooth-Software (Treiber und so für Bluetooth)

- wminput xbmc-eventclients-wiiremote: Treiber und Software für die WiiMote (Falls man eine WiiMote zur Bedienung nutzen möchte)

Danach können wir den Rechner dorthin stellen wo er hin soll und bequem von einem anderen Rechner auf einem Terminal die restliche Konfiguration vornehmen. Ein weiteres

“sudo reboot” und wir können den Rechner erst mal alleine lassen.

Von einem beliebigen anderen Rechner aus kann man nun über SSH alles weitere vornehmen.

Remote-Administration

Am Mac öffnen wir also ein Terminal und geben das folgende ein:

“ssh -X Benutzername@IP-desXBMC-Rechners”

Man sollte nach dem Passwort gefragt werden. Funktioniert alles befinden wir uns auf einer Konsole des XBMC-Rechners.

Das „-X“ in dem Befehl sorgt dafür, dass Grafik-Anwendung (X-Anwendungen) über SSH auf unseren Rechner getunnelt werden. So kann man z.B. das GUI-Programm GParted aufrufen und bequem mit Maus und Monitor neue Festplatten partitionieren…

Um dieses Tutorial nicht zu lang werden zu lassen verweise ich zur Einrichtung von Netatalk auf http://www.kremalicious.com/2008/06/ubuntu-as-mac-file-server-and-time-machine-volume/

Dort gibt es alle benötigten Infos. Man muss nur die Konfiguration durchführen, das neueste Paket hat schon alle benötigte dabei und man muss nichts kompilieren…

Die eigentliche Konfiguration nimmt man über ein paar Dateien vor, diese sind:

- /etc/netatalk/afpd.conf (Netatalk-Konfiguration)

- /etc/netatalk/AppleVolumes.default (Freigaben)


Außerdem sollte man die Avahi-Konfiguration anpassen, damit der Rechner auch schön bei allen Macs im Netzwerk in der Seitenleiste auftaucht. Dies macht man in der Datei /etc/avahi/services/afpd.service. Der benötigte Datei-Inhalt steht im oben genannten Tutorial.

Für eine SAMA-Konfiguration verweise ich einfach mal auf Google. Im Endeffekt muss man aber nur die Datei /etc/samba/smb.conf an die eigenen Bedürfnisse Anpassen. Das geht wirklich recht einfach…

Für die Einrichtung einer WiiMote eigentlich nur noch die Datei /etc/rc.local angepasst werden (Vorausgesetzt man hat alle WiiMote-Dateien und Bluetooth-Unterstützunginstalliert). Vor der Zeile „exit 0“ fügt man einfach „xbmc-wiiremote &“ (ohne Anführungszeichen) ein. Nach einem Neustart sollte dann eigentlich alles funktionieren.

Man kann den Medienrechner so tatsächlich um sämtliche vorstellbaren Serverfunktionen erweitern und bekommt so ein leistungsfähiges, nützliches Mediencenter.

Fundstück

Ich habe heute mal diverse CDs und DVDs mit Aufschriften wie “Backup”, “Sicherung”, “zeug”, usw. durchgesehen und bin dabei unter anderem auf dieses Prachtstück gestoßen:Ist schon etwas her…

Hihi… Damals hatten wir ein Rollenspiel in der Mache… Ist irgendwie, wie so manch anderes Projekt, nie so ganz fertig geworden, aber es gab eine Menge cooler Ideen…

Heute währe so etwas natürlich sehr viel einfacher zu bewerkstelligen, dank Web 2.0 und so, aber damals war die Umsetzung entsprechend schwierig, das Internet war einfach noch nicht reif…