iPhone – Wiederherstellen aus iCloud-Backup

Ich habe gerade aus versehen mein iPhone4 in den Recovery-Modus versetzt… Wie man so etwas anstellt? Na ja, ich habe eigentlich mit meinem alten iPhone 3G herumgespielt und dann nicht beachtet dass mein iPhone 4 an den Mac angestöpselt war, als ich Blackra1n gestartet habe. Dieses hat das iPhone 4 dann in den Recoverymodus gesetzt und ich kam da nicht mehr raus…

Ich dachte mir dann, dass es ja eigentlich auch egal ist, habe ja ein Backup in der iCloud, also einfach wiederherstellen und gut is’…

Dabei habe ich zum ersten Mal gesehen, wie cool iOS5 ist, denn man kann das iPhone so tatsächlich ohne Mac einrichten. Nach dem Neustart kann man auswählen, dass aus einem iCloud-Backup wiederhergestellt werden soll und so passiert es dann auch…

Sobald dann alles fertig ist, fängt das Gerät sogar an alle vorher installierten Apps erneut zu laden! Das hat mich schon geflasht… Irgendwie geil… Mein iPhone läd gerade alle installierten Programm erneut aus dem AppStore herunter, so dass es tatsächlich fertig eingerichtet ist, ohne dass ich es mit iTunes synchronisieren musstte.

Einziger Nachteil ist, dass Inhalte, die nicht aus dem App- bzw. iTunes Store sind, nicht erneut geladen werden können (klar) und man diese dann eben doch it iTunes auf das Gerät synchronisieren muss.

Insgesamt bin ich aber von diesem Vorgehen sehr beeindruckt, Apple hat da schon ein gutes Stück Software abgeliefert.

Netzlaufwerkpower und SolidStateDrives

Wie neulich berichtet liegt ja meine gesamte Musik inzwischen auf meiner Netzwerkplatte, einer Buffalo LinkStation Life, mit DAAP(iTunes)-Server, Gigabit und 320GB.

Dies funktioniert sehr zufriedenstellend, iTunes mounted das Laufwerk, notfalls kann man es von Hand mounten und iTunes neustarten, die nervigen Ausrufezeichen verschwinden nach einem Neustart von iTunes. Alles ganz cool.

Eine Sache die mich jedoch immer gewurmt hat war, dass die LinkStation nun schon gute 2 Jahre alt ist und recht viel läuft. Auch wenn eine Serverplatte in dem Teil verbaut ist, traue ich ihr einfach nicht so richtig. Eine Backup-Lösung musste her, schließlich möchte ich meine Musik nicht noch mal durch einen Plattencrash verlieren.

Es stellte sich heraus, dass ein Backup von einem Netzlaufwerk nicht so simpel ist, wie ein Backup auf ein eben solches. Weder “Carbon Copy Cloner”, noch “SuperDuper!” können das und Dinge von Hand erledigen stinkt. Eine Lösung war ein Programm, welches zur LinkStation geliefert wurde: “Memeo LifeAgent”. Ein schlankes m0enüleisteneinistendes Tool, welches Backups erstellt. Von was-auch-imemr zu was-auch-immer.

Wenn also alles läuft sollte das Tool regelmäßig Sicherungen meiner iTunes-Library anlegen. Gut gut gut.

Mit allem was ich nun ausgelagert habe, habe ich auf meinem MacBook nur noch etwa 60GB an Daten, was bedeutet, dass mir eine 90GB SSD wohl ausreichen würde… Denn falls es jemand noch nicht mitbekommen hat, ich Plane in mein MacBook ein SolidState-Laufwerk einzubauen, weil mich die Geschwindigkeit und Lautstärke meiner Festplatte nervt. Ich bin da noch nicht ganz sicher, weil die Laufwerke eben verglichen mit Festplatten klein und teuer sind, aber die Leistung eines MacBooks wird eben vor allem von der Festplatte gebremst.

Na ja, wenn man jedenfalls anfängt darüber nachzudenken packt einen schon ein Interesse an SSD… Letztendlich sind abgesehen von Filmen und Musik auch kaum große Daten auf einer Festplatte, oder? Und wozu brauche ich die ständig im Notebook? Eine kleine USB-Platte, oder eben ein NAS, reicht doch auch aus um die großen Daten zu speichern… Zu Hause eine Große Platte und unterwegs eben nur der kleine, aber unglaublich schnelle Speicher… Das neue MacBook Air zeigt es: Die Benchmarks von dem Teil sagen dass es bei 1,4GHz mit einem 2,3GHz MacBook Pro mithalten kann… Na ja, ich bin hin- und hergerissen… Vielleicht wird’s auch doch nur eine Seagate Momentus XT, die hat immerhin 4GB Flash-speicher zur Beschleunigung… Die kostet dann eben auch nur 120€ für 500GB und nicht, wie bei SolidState, etwa 160€ für gerademal 80GB…

Ach ich weiß es einfach nicht…

Wie sind denn eure Meinungen zu SSD so? Lohnt sich das? Die Geschwindigkeit geht eben von knapp 50MB/s auf 250MB/s, so im Schnitt… Das MacBook Air bootet z.B. in gerade mal 20 Sekunden… Auf der anderen Seite passt eben echt kaum etwas an Daten drauf…

Mac neu einrichten

Ich habe lange schon darüber nachgedacht mein MacBook neu einzurichten… Es sieht so aus, als ob ich das gleich mal in Angriff nehmen werde. Es ist ein sehr langwieriger Prozess, den ich hier mal zu dokumentieren gedenke. Zunächst möchte ich kurz darlegen, wie ich zu der Überlegung kam den Mac neu einzurichten. Also, zunächst mal, ist es lange her, dass ich das MacBook frisch eingerichtet habe, wenn ich mich recht erinnere sind es mehr als 6 Monate… Nun ist es natürlich so, dass ein Mac nicht unbedingt neu eingerichtet werden muss um ihn wieder flott zu bekommen, wie das z.B. unter Windows der Fall ist. Bei mir ist es allerdings so, dass ich VIEL herumbastele. Ich installiere Dinge die tief ins System eingreifen, arbeite viel auf einem Terminal und bearbeite Konfigurationsdateien, die nicht für eine Bearbeitung vorgesehen sind. Dies alles führt zu Datei-Leichen in der Library und diversen anderen Orten, die zwar eigentlich nichts tun, mich aber nerven.

Zusätzlich gibt es momentan an meinem MacBook ein Problem. Ich kann keine TimeMachine Backups mehr durchführen… Das ist irgendwie ätzend und da ich bereits mehrmals die für TimeMachine verwendete Festplatte überprüft habe und diese auch schon ausgewechselt habe, ist die letzte Lösung für mich ein “NEUSTART” vom System, von TimeMachine und überhaupt allem.

Nun gut, fangen wir an… Zunächst mal eine Checkliste der durchzuführenden Schritte:

  1. Backup: Ein Klon der momentan verwendeten Festplatte erstellen. Dies ist UNVERZICHTBAR, da ein kleiner Fehler bei der Installation ALLE Daten vernichten kann und das ist ungut. Ein geeignetes Programm dafür ist Carbon Copy Cloner. CCC erstellt einen bootbaren Klon der Systemplatte, so dass man bei einem BackUp auf eine USB-Festplatte das alte System von dieser booten kann. Dies ist auch nützlich um seine Daten wieder zu übernehmen, wenn man nicht bei Null anfangen will ein System einzurichten.
  2. Benötigte Software suchen: Es ist sehr nützlich, wenn man seinen bisherigen Programme-Ordner durchgeht und jedes benötigte Programm und Update VOR der neuen installation herunterläd. So kann man nach der Installation einfach alles installieren und spart eine Menge Zeit. Besonders Systemupdates bieten sich an, denn das Update auf 10.6.4 ist etwa 800MB groß und es nervt einfach wenn man nach der Installartion des Systems gleich erst mal zig Gigabyte an Updates laden muss… Wenn man einen zweiten Rechner hat, bietet es sich an auf diesem die Update sund Programm eherunter zu laden, während auf dem neu einzurichtenden Rechner ein Backup erstellt wird.
  3. Die Installation: Mac neu starten, ALT-Taste gedrückt halten. Installations-DVD einlegen, oder, in meinem Fall, Installations-USB-Laufwerk anschließen. Wenn man einen etwa 8GB großen USB-Stick hat erspart es enorm Zeit, wenn man darauf einen Klon der OS X-Install-DVD hat… Jedenfalls startet man vom Installationsmedium. Nach der Auswahl der Sprache sollte man über “Dienstprogramme” das Festplattendienstprogramm starten und die interne Festplatte formatieren, im Format HFS+, doer auch “Mac OS Journaled”. Die Groß- und Klein-Unterscheidung sollte man NICHT wählen, da diese nur Probleme verursacht. Damit sind die Dateien Eins.xxx und eins.xxx unterscheidbar. Klingt zwar cool, sorgt aber bei diversen Programmen für Probleme.
  4. Nach der Installation muss man sich entscheiden, ob man einfach von seinem Backup den Benutzer-Ordner wiederherstellen will. Das kann man einfach mit dem Migrationsassistenten machen… Ansonsten kann man auch erst mal einen Benutzer einrichten und später alle Daten manuell aus dem Backup zurückspielen.
  5. Ist dies alles erledigt muss man nur noch die benötigte Software installieren…

Eigentlich sind diese 5 Schritte die Anleitung zum neu Einrichten. Geschrieben habe ich den Kram allerdings während ich das Backup durchgeführt habe, wenn mir also während der Installation noch etwas auffällt, ergänze ich diesen Beitrag noch…

Ansonsten ist dies wohl der geeignete Artikel um die von mir installiert, bzw. zu installierende Software vorzustellen. Ich werde dies wohl alphabetisch machen, weil ich jetzt einfach die Liste im Finder durchgehe…

  • Ardour: Die OpenSource Digital Audio Workstation. Ist ja logisch dass ich Ardour installiere, in diesem Blog sind genug Beiträge zu Ardour…
  • Audacity: Siehe Ardour… Im ernst… OpenSource Audio-Programme, die auch noch so gut sind müssen einfach installiert sein…
  • BeatPak: Ein Tool zum erstellen und synchronisieren von Drumsets und Songs mit BeatMaker auf meinem iPhone.
  • BetterTouchTool: Mehr Nutzen für MultiTouch-Devices…
  • Blender: OpenSource 3D-Design, brauche ich für meine Masterarbeit…
  • Burn: OpenSource Brennprogramm. Sehr cool, sehr einfach, ein Muss…
  • CandleAir: Treiberersatz für Apple-Remote.
  • CarbonCopyCloner: Klon- und Backup-Programm. Siehe Artikel oben…
  • Cloud.App: Habe ich neulich in einem Artikel erwähnt. Sehr einfaches bereitstellen von Dateien. Sehr nützlich für diese “Hast du gerade mal diese Datei?”-Fragen.
  • Cubase Studio 5: Noch Fragen¿
  • Cyberduck: FTP-/SSH-/Alles was es so gibt… Ein sehr gutes unverzichtabres Programm…
  • DropBox: Einfache Synchronisation von Dateien zwischen verschiedenen Rechnern.
  • FrameByFrame: Freies StopMotion-Programm.
  • Growl: Pop-Up-Nachrichten für OS X.
  • HandBrake: Videos konvertieren leicht gemacht.
  • iLife’09: Muss halt auf ‘nen Mac.
  • iTalk-Sync: Sync Tool für iTalk auf meinem iPhone, ein eifacher Voice-Recorder, der nicht meine iTunes-Mediathek zumüllt…
  • JackOSX: Benötigt für Ardour.
  • JDownloader: Downloader für Rapidshare und konsorten.
  • LAME: LAME Aint an MP3 Encoder: Muss sein für jeden der Audiozeug macht.
  • MacJournal: Ein gutes Programm für Dokumente die ansonsten den Dokumente-Ordner zumüllen: SongTexte, Seriennumemrn, Notizen…
  • MacTex-2010: LaTeX-Distribution für OS X.
  • MacTracker: Datenbank mit allen erschienen Apple-Copmutern. Sehr lustig und man kann Buch führen über eigene Computer…
  • MPlayer OS X Extended: Sehr guter Filmabspieler.
  • NoobProof: Konfigurationstool für die in OSX integrierte aber seit 10.5 nicht mehr verwendete Paket-Firewall IPFW. Sehr nützlich wenn einen die neue, komische Firewall von OS X nervt.
  • OpenOffice: OpenSource Office-Paket. Unverzichtbar. Unglaublich gut inzwischen…
  • ParagonNTFSMac: NTFS-Treiber für OS X, damit kann man auf NTFS-Laufwerke schreiben… Sehr nützlich wenn man Windows-Heinis kennt…
  • Perian: A/V-Codec-Erweiterung für Quicktime.
  • Plex: Der beste Medienverwalter- und Player den es gibt. Unverzichtbar, wenn man TV-Serien und Filme in einer Datenbank sammeln möchte…
  • Rapidweaver: Webdesign-Programm.
  • RipIt: DVD-Ripper. SEHR GUT!
  • Seashore: OpenSource Bildbearbeitung. Wem Photoshop zu teuer und GIMP zu nervig ist… Grundlegende Bildbearbeitung für umme…
  • SmartSleep: Kleines Tool welches den Schalfmodus von Macs einstellen kann. Sehr nützlich für Unibody MacBooks, bei denen der Akku eh nicht mehr entfernt werden kann.
  • Steam: Counter-Strike auf dem Mac. Yeah Baby!
  • Teleport: Habe ich gerade einen Artikel zu geschrieben: Eine Maus und Tastatur an mehreren Rechnern nutzen.
  • The Unarchiver: Sehr guter Entpacker für OS X.
  • Tweetie: Twitter-Programm.
  • VLC: Sehr guter und beliebter Medienabspieler.
  • XMarks: Synchronisieren von Lesezeichen zwischen verschiedenen Rechnern und Browsern.

Das sind so ungefähr alle Programme die ich verwende, hoffe ich… Mein MacBook ist mit dem Klonen der Festplatte immer noch nicht fertig… Na ja, ich mache mit jetzt ‘nen Cappucino und dann suche ich mir vielleicht meine Widgets wieder… Es ist wirklich eine Menge zu tun, wenn man seinen Rechner neu einrichten möchte…



Backup und Sicherheit

Dies ist mal wieder ein kurzer Beitrag zu eMail-Verschlüsselung, oder genauer genommen ein Beitrag zu einer Sache die man dringend beachten sollte, wenn man seine eMails mit einem S/MIME Zertifikat signieren und/oder verschlüsseln möchte.

Man muss unbedingt das erhaltene Zertifikat sichern!

Ich habe ja neulich mein System neu installiert und dabei vergessen das Zertifikat explizit zu sichern. Das resultiert darin, dass ich es nun nicht mehr wiederherstellen kann, denn ein nicht als Datei vorliegendes Zertifikat kann man irgendwie nicht so leicht mit Time Machine rekonstruieren…

Sprich: Mein Zertifikat vom TC Trustcenter ist weg und man kann das nicht mehr wiederbekommen. Ich müsste mir also ein neues beantragen und deswegen lasse ich das ganze, mal wieder…

Da man mit S/MIME aber eh nur Mails verschlüsseln kann, wenn auch viele andere ein entsprechendes Zertifikat einsetzen, ist das nicht besonders schlimm, denn bisher konnte ich damit nur Mails Signieren. Das ist zwar nett, aber nicht so wichtig für mich und nun lasse ich das halt bleiben.

Natürlich ist ein Backup selbstverständlich, aber ich bin irgendwie davon ausgegangen, dass ich halt das installierte Zertifikat aus dem Schlüsselbund wiederherstellen kann…

Dies zeigt wieder mal, dass man alle Daten, die einem wichtig sind separat sichern sollte, Time Machine nützt zwar etwas für die komplette Systemwiederherstellung (damit müsste ich das Zertifikat eigentlich auch wiederherstellen können, ist aber zu umständlich), aber solche Sachen sollte man eben doch noch mal per Hand sichern…

An dieser Stelle möchte ich auch noch mal eine Sache erwähnen die Sicherheit angeht. Leo Laporte berichtete in seiner TechGuy-Radiosendung davon, dass aus seinem haus bei einer Party seiner Tochter zwei Laptops gestohlen wurden. Das MacBook Air seiner Tochter war wohl der einzige Rechner, welcher kein Passwort zum benutzen benötigt, da dort aber keine wichtigen Daten drauf waren, war der Diebstahl nicht so kritisch (abgesehen vom Notebook-Wert, aber private Daten können doch noch wertvoller sein). Später fiel ihm dann ein, dass auf dem Gerät ja eMail-Passwörter gespeichert sind, was ein enormes Risiko darstellt. Wenn jemand eMails abfragen kann, kann dieser jemand nämlich auch alle Passwörter (z.B. FaceBook, MySpace, etc…) resetten, denn da bekommt man ja einfach eine Bestätigungsmail, welche der Dieb natürlich dann lesen kann.

Ich habe darüber nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich doch wieder ein Passwort für den Login an meinem MacBook verwenden werde, damit falls es tatsächlich zu diesem Fall kommt nicht gleich alle Daten zugänglich sind. Natürlich muss man dabei davon ausgehen, dass ein entsprechender Dieb sich nicht besonders mit OS X auskennt, da man das Passwort ja auch ausschalten kann…

Da kommt wieder die Überlegung auf FileVault zu verwenden… Damit währen sämtliche Daten verschlüsselt. Das wiederum ist aber fürs Arbeiten durchaus etwas nervig, da alle Daten On-the-fly verschlüsselt werden was besonders die Festplatten Leistung drückt, was wiederum z.B. für Musikaufnahmen denkbar ungünstig ist.

Dieser Artikel ist schon wieder dreimal so lang wie ich ihn ursprünglich verfassen wollte… Hm. Na ja. Trotzdem noch mal ein paar Gedanken:

Es wird Zeit, dass ich zu Hause einen Haupt-Mac bekomme. Dann könnte ich meine Daten auf dem MacBook mit FileVault verschlüsseln und zu Hause einfach normal arbeiten…

Ich hoffe momentan auf ein MacMini-Update… Am liebsten hätte ich den mit einem Intel i5 und der GeForce GT 330M, wie sie in den neuen MacBook Pros ist… Für wahrscheinlich halte ich allerdings eher den schnelleren Core-2-Duo und die Geforce 320M… Würde mir auch reichen… Ich möchte eben gerne zu Hause einen schnelleren Rechner als mein MacBook haben, damit es sich auch lohnt an dem Gerät zu arbeiten…

Am  liebsten wär’ mir natürlich ein iMac oder ein MacPro, wobei bereits der erste unwahrscheinlich und der zweite weit außerhalb meiner Preisklasse liegt…

Na ja, mal sehen was kommt, ich hoffe, dass ich in diesem Jahr das Geld für einen Desktop-Rechner übrig haben werde, allerdings steht auch erst mal Urlaub an und auch sonst gibt es ein paar wichtigere Dinge… Sind eben nur so Gedanken…

Ubuntu 9.10 – Backup erstellen

Bevor ich heute meinen Tag mit Frühstück und anderen Dingen starte, werde ich zunächst noch einen Blog-Beitrag erstellen. Zunächst eine Kleinigkeit, dich ich gerade kurz herausfinden musste, um das, was ich hier schreiben will auch bebildern zu können:

Screenshot in Ubuntu

Um unter Ubuntu 9.10 einen Screenshot zu erstellen kann man ganz simpel das bereits standardmäßig installierte Tool benutzen. Es befindet sich unter “Anwendungen > Zubehör > Bildschirmfoto aufnehmen”. Das App erklärt sich eigentlich alleine. Simpel, einfach, funktionabel…

Backup unter Ubuntu

Nachdem ich Gestern das Vergnügen hatte mein Ubuntu (9.10, Karmic Koala) drei mal neu aufsetzen zu dürfen, habe ich mich endlich daran gemacht ein Backup vom laufenden, fertig eingerichteten System zu erstellen. Nach kurzer Recherche stellte sich heraus, dass von Haus aus kein Backup-Programm installiert ist, also musste ich das INternet durchforsten und bin auf insgesamt drei Programme gestoßen:

  • Flyback
  • Back in Time
  • Timevault

Wie man an den Namen schon sehen kann, sind alle nach Einführung von Apples TimeMachine entstanden…

Nun gut, ich habe also erst mal nachgeschaut, ob sich in Synaptic eines der Tool finden lässt, das ist leider nicht der Fall, also mal nachsene…

Flyback

Flyback lässt sich einfach finden. Google-Code ist hier das Stichwort. Flyback orientiert sich sehr an TimeMachine, Es sichert einfach alles, regelmäßig und benötigt eine externe Festplatte. Damit fiel es für mich leider aus, da ich keine externe Platte am Linux-Rechner zur Verfügung habe. Ich werde es noch mal testen, wenn ich mir mal eine neue, große USB-Festplatte kaufen sollte…

TimeVault

TimeVault habe ich leider nicht gefunden. Also, genau genommen habe ich, wie bei Flyback, ein Deb-Paket gefunden, aber keine 64 Bit-Version. Ich habe also zunächst mal weitergesucht…

Back in Time

Back in Time ist nun also das Programm, welches ich gerade teste. Während ich dieses Text verfasse, erstellt es gerade im Hintergrund ein Backup meines Systems.

So wie ich Back in Time verstanden habe, muss man explizit jeden Ordner auswählen der gesichert werden soll und da ich vor allem die Systemplatte sichern wollte, habe ich also alle Ordner in “/” ausgewählt. Ich weiß noch nicht genau ob das so funktioniert, aber nachdem ich nur “/” ausgewählt hatte, war das Backup nach 2 Sekunden zu ende und jetzt läuft er schon seit etwa 30 Minuten…

Back in Time ist nur eine Benutzeroberfläche, die auf ‘rsync‘ (Daten synchronisieren), ‘diff‘ (Unterschiede zwischen Dateien feststellen) und ‘cp‘ (Hardlinks erstellen) aufsetzt. Dies sind Programme die eigentlich in jedem Linux-System installiert sind und damit läuft Back in Time wohl auf jedem GNU/Linux.

Um die Root-Partition zu sichern muss man das Programm aus dem Terminal starten (bei mir funktioniert der Menübefehl nicht). Mit einem einfach “sudo backintime-gnome”. Dann lassen sich alle Einstellungen vornehmen, regelmäßige Backups einstellen etc…

Wenn man alles eingestellt hat kann man ein erstes Backup über den Button oben Links starten. Back in Time fängt dann mit der SIcherung an und rattert gemütlich vor sich hin.

Mehr kann ich leider bis jetzt nicht dazu schreiben, ich werde aber noch mal berichten wie es mit der Wiederherstellung der Daten aussieht.

Wenn alles funktioniert muss man wohl noch eine Boot-CD erstellen, um seine Daten im Falle eines nicht mehr bootbaren Systems auch noch retten zu können und Back in Time eben nicht auf der Standart-Live-CD zu finden ist, aber das ist, so weit ich weiß kein großes Problem, letztendlich muss ja nur ein Boot-Medium mit ein klein wenig zusätzlicher Software erstellt werden.