OSx86 / XBMC

Ein Nachtrag zu meinem letzten Nertikel (Mix aus Nerd und Artike, falls es jemand nicht rafft…). Inzwischen funktionieren bei meinem Hackintosh sowohl der TV-Ausgang als auch die Grafikbeschleunigung bei Videodekodierung, wodurch das Teil prädestiniert ist zum Betrieb von XBMC.

Das was vermutlich immer noch nicht funktioniert (habe ich aber nicht getestet, weil die Entfernung vom Rechner zur Anlage zu groß ist) ist der optische Digitalausgang an dem Gerät, momentan bin ich also auf Dolby Pro Logic beschränkt, also auf 2-Kanal Stereo, bzw. simulierten Sourround-Sound. Habe immer noch nicht gerafft wie das funktioniert, aber die hinteren Lautsprecher geben Signale aus…

Worauf ich in diesem Artikel noch etwas genauer eingehen möchte ist XBMC, also das altehrwürdige XBox Mediacenter. XBMC ist inzwischen bei Version 10 angekommen. Es ist eine Medineoberfläche basierend auf dem MPlayer, wodurch es also eigentlich jedes Medienformat abspielen kann. Dazu legt es eine Datenbabank an, so dass man wunderbar einfach eine gepflegte Mediathek betreiben kann.

Neu in Version 10 ist das PlugIn-System. Es gab zwar vorher schon PlugIns, aber das wurde alles etwas verbessert, bzw. vereinfacht… Man kann PlugIns über ein einfaches Menü installieren. Sehr cool. Darin gibt es PlugIns für die Mediathek der öffentlich rechtlichen Fernsehsender, also ARD, ZDF, Arte… Macht schon spaß da einfach am Fernseher durchzustöbern…

Außerdem möchte ich mein Augen merk auf zwei wichtige PlugIns legen… Zum einen die SKin “Transparency!”. Diese ist ideal für Röhrenferneseher, denn man kann eine größere Schriftart auswählen und so wird alles gut lesbar. So sieht XBMC richtig gut aus. Echt schick.

Außerdem habe ich ein extrem cooles PlugIn gefunden. Es heißt xStream und muss separat über xbmc.de heruntergeladen werden und dann über “PlugIn aus ZIP installieren” eingerichtet werden. xStream unterstützt Streams von diversen Streamseiten. Darunter Simpsons.to, Kino.to. Burning-Series unn SouthPark.de. Sehr geil! Unterstützt Unterstützt sogar Pro-Accounts für Megavideo… Also echt ein ideales PlugIn zum streamen von Filmen und Serien… Leider gibt es momentan ein Problem mit Southpark.de (für alle die es nicht wissen, das ist die offizielle Southpark-Streamseite. Jede Folge, außer denen die in Amerika nur ein einziges mal im TV liefen…), da brechen die Parts immer nach etwa einer Minute ab…

Hoffentlich wird das bald behoben, denn ich muss sagen dass ich gerade in letzter Zeit wieder gerne Southpark sehe, nachdem mir Herr LongLife die neueren Folgen gezeigt hat… Ich sag nur neues vom Coon, Mysterion und Cthullhu! Ja Cthullhu! Der große Alte, der die Welt in Schrecken hüllen wird… Herrlich. Um diese Folgen (S14E11, S14E12, S14E13) zu sehen sollte man aber vorher “My neighbor Totoro” gesehen haben, die Folge in der der Coon das erste mal auftaucht (S13E02). Außerdem sollte man sich vorher etwas in den Cthullhu-Mythos von H.P.Lovecraft einlesen, da lohnen sich entweder die alten Rollenspiel-Regelwerke (Kurz und knapp geschrieben), oder aber der originale “Cthullhu Mythos” (gibt’s als Hörbuch), wobei sich vielleicht auch Google oder Wikipedia anbieten um ein paar Infos zu bekommen.

Ich muss wirklich sagen, dass diese drei Folgen mit die besten wahren die ich bisher gesehen habe… Echt gut. Vor allem weil ich vor kurzem gerade ein zweites Mal das Cthullhu Mythos-Hörbuch durchgehört habe…

In diesem Sinne:


That is not dead which can eternal lie,
And with strange æons, even death may die
[Es ist nicht tot, was ewig zu liegen (lügen) vermag,
und in fremden Zeitaltern mag selbst der Tod sterben]

Irgendwie habe ich vielmehr zu Cthullhu geschrieben als geplant …

Nerdismus – Hackintosh 10.6.6

Nachdem, wie inzwischen wohl allgemein bekannt, die Artikel dieses Blogs in letzter Zeit etwas seltener geworden sind, dachte ich mir ich berichte mal über mein aktuelles Projekt. Dabei geht es nicht um das Raumschiffcockpit das ich im Rahmen meiner Masterarbeit konstruiere, sondern um mein aktuelles Nerd-Projekt. Ein weiteres Mal habe ich mich dem OSx86-Projekt zugewandt, oder umgangssprachlich: Ich habe einen “Hackintosh” gebaut. Genau genommen habe ich da nix gebaut, sondern einfach OSX auf meinem PC installiert. Das ist alles andere als trivial und einen wirklich rund laufenden “Mac” wird man niemals erhalten, wenn also irgendjemand die Hoffnung hegt damit ein System konstruieren zu können dass billig wie ein PC und cool, umgangsfreundlich und zuverlässig wie ein Mac ist: Vergiss es!

Da ich nach wie vor einen AMD-PC einsetze (Opteron 175, 2,3GHz Dual-Core, 2GB RAM), ist es leider noch etwas komplizierter. Zunächst mal benötigt man eine Boot-CD und eine Menge Patches und Fixes… Diese findet man in den Eingeweiden des osx86projects… Hat man die Installation irgendwann hinter sich gebracht beginnt das Bug-Fixing…

Ich für meinen Teil hatte nach der Installation eine halbwegs rund laufende OS 10.6.2-Installation. Ich brauchte Treiber für Sound, Grafik und Netzwerk, aber dann ging erst mal alles. Ich habe dann tatsächlich ein Update auf 10.6.6 gewagt und momentan sieht es so aus, dass alles halbwegs gut läuft. Die Performance ist zufriedenstellend, der App-Store läuft… Ich kann auch ganz gut über den zweiten Display-Anschluss (VGA) einen Beamer betreiben und dort XBMC nutzen. Allerdings funktioniert wohl die Hardwarebeschleunigung bei H.264-kodierten HD-Filmen nicht, was in ruckeln resultiert… Da habe ich aber noch nichts weiter getestet.

Nach dem Update musste ich allerdings den Legacy-Kernel 10.6 neu installieren… Da gibt es noch ein paar Problemchen denn dieser unterstützt kein ON-the-fl< CPUID-Patching (lest im OSx86Project nach was das ist…), was bedeutet, dass nicht einfach so alle Programme funktionieren.

Ein Fehler ist noch, dass meine Bluetooth Mighty Mouse nicht richtig funktioniert. Der Mauszeiger zuckt manchmal etwas unkoordiniert… Vermutlich ist es der Bluetooth-Treiber der mit meinem Bluetooth-Dongle nicht richtig läuft…Außerdem funktioniert mein Mackie Onyx Satellite nicht richtig. Es knackst und knistert und Cubase geht nur vernünftig bei einem Sample-Puffer von 1024, was in über 50ms Latenz resultiert, womit man nicht vernünftig aufnehmen kann… Da habe ich nach einiger Recherche herausgefunden, dass wohl der verwendete Firewire-Chipsatz die Fehlerquelle ist… Ein Texas Instruments Chip wär’ die Lösung, aber 25€ nur für Firewire? Na ja… Ich bin mir noch etwas unsicher wie zuverlässig das Gerät arbeitet, aber Schreiben, Surfen, eMail-Zeugs… Geht alles gut… Wieder ein mal zeigt mir das “Projekt”, dass ich einen iMac am Schreibtisch brauche… Oder einen Mac Mini… Aber der ist fast genau so teuer wie ein iMac und lohnt sich einfach nicht so richtig…

Na ja, immerhin läuft das Gerät weitgehend. Ich kann übers Netz auf den Hackintosh zugreifen und die auf ihm gespeicherten Filme sehen (streamen) und XBMC scheint auch gut zu laufen… Vielleicht lasse ich den Rechner so bis ich ihn irgendwann durch einen anderen ersetzen kann… Allerdings weiß ich noch nicht, ob ich einen ganzen PC als Fileserver einsetzen möchte, eigentlich mag ich das nicht so gerne… Na ja… Jedenfalls habe ich bisher kaum Kernel-Paniken angezeigt bekommen, was bedeutet, dass das Gerät tatsächlich halbwegs gut läuft.

It’s more fun to compute

Wieder einmal geht um das Eine. Viele Dinge gibt es zu schreiben, doch Zeit ist rar und die Dauer und der Aufwand, der betrieben werden muss um in Gänze zu schreiben worum es mir geht, ist mir zu viel und so fasse ich zusammen, was ich hier mitzuteilen gedenke.

  • Ubuntu 10.04 wieder installiert
  • Synergy als Transport-Alternative
  • Snow Leopard wird vorraussichtlich vom PC wieder entfernt
  • Viele Festplatten kommen in den PC
  • XMarks wird eingestellt
  • Firefox Sync

Nun denn, fangen wir an!

Ich habe in meinen PC eine weitere Festplatte verbaut. Die 80GB Plattte aus meinem PowerMac G3. Der PowerMac wird einfach nicht genutzt und so lustig der auch ist, so unnötig sind 160GB Speicher in dem Teil.

Also habe ich die 80GB IDE Festplatte in den PC geschraubt und wieder Ubuntu installiert. Dies hatte mehrere Gründe, als erstes brauche ich Ubuntu für meine Abschlussarbeit und außerdem werde ich wohl das Snow Leopard wieder kicken. Zwar ist es nicht lange her, dass es mein Herz beglückte, dass endlich OS 10.6.4 auf dem PC lief, aber es läuft eben nicht gut genug um wirklich an dem PC mit Mac OS zu arbeiten. Ich werde also wieder zurück zu Ubuntu wechseln und mich wieder mit den Linux-Problemen des Alltags herumprügeln:

  • Mein Firewire-Audiointerface funktioniert nicht (Mackie hat sich aber auf eine Anfrage von mir gemeldet, vielleicht entwickeln die FFADO-Leute also bald einen Treiber…)
  • Transport (Maus und Tastatur an mehreren Rechnern übers Netz) geht nicht (Reine Mac-Applikation)
  • Kein Plex-Server
  • Kein Cubase (Vielleicht geht es ja doch mal mit WINE… Wird ja schließlich auch ständig weiterentwickelt)

Ich habe außerdem gerade für 1,50€ mal einen Stromadapter bestellt, der es mir endlich ermöglicht meine zwei externen 2,5″-Festplatten intern in den PC zu schrauben. Ich nutze die ja eh eigentlich nicht und dann können die auch in den Rechner, welcher daraufhin wie folgt mit Festplatten bestückt ist(word:

  • 80GB IDE: System (Ubuntu 10.04LTS, 64Bit, bald 10.10)
  • 250GB SATA: Home
  • 500GB SATA: Daten (Downloads, Filme, TV Shows)
  • 320GB SATA: Ehm… Weiß noch nicht
  • 160GB SATA: Weiß auch noch nicht…

Könnte auch noch die zweite PowerMac-Platte reinschrauben (60GB IDE). Vielleicht installiere ich da noch mal Windows 7 drauf, oder so… Insgesamt sind in dem Teil dann auf jeden Fall etwa 1,3TB verbaut… Schon cool. Ich denke ich werde die ganzen SATA-Platten als RAID verbauen, so dass ich eine 980GB-Partition habe. Ist zwar irgendwie blöd, dass da drei verschieden große Festplatten im RAID laufen, aber es nervt wenn die Daten alle auf verschiedenen Laufwerken liegen, finde ich. Ich könnte natürlich auch die 250GB Platte auch noch dazu nehmen, oder einfach die 160er als Home benutzen… Hey, habe eine Idee… Ich habe hier ja noch eine externe 250GB IDE-Platte. Die könnte als HOME rein, dann wär’ das ganze schon wieder etwas klarer… Na ja, ich werde sicher noch berichten, wie ich das jetzt genau mache, oder gemacht habe…

Sehr schade ist unter Ubuntu, dass Transport nicht läuft, das Tool, welches die Tastatur und Maus von einem Rechner übers Netz bereitstellt. Synergy kann das zwar Systemübergreifend ist aber ein Krampf zu konfigurieren (für den Mac gibt es da keine Dokumentation)…

Zuletzt noch ein Nachruf… XMarks stellt den Service ein. XMarks war eine Software die System- und Browserübergreifend (Chrome, Safari, Firefox und IE) Lesezeichen synchronisieren konnte. Sehr schade. So werde ich wohl wieder zu Safari wechseln, da dort durch “Firefox-Sync” (PlugIn für FF3, integriert in FF4) immerhin Systemübergreifend Lesezeichen, Chronik und geöffnete Tabs synchronisiert werden können.

Echt schade mit XMarks. Ich werde das kleine Tool echt vermissen.

So, genug geschrieben.

I did it again…

Ich habe erneut einen versuch gestartet, Mac OS auf meinem PC zu installieren. So langsam wird’s komisch oder? Installieren, testen, löschen, installieren, testen, löschen… Se geht das schon über anderthalb Jahre…
Dieses Mal habe ich mir mal wieder gedacht, dass ich meinen PC eh fast gar nicht nutze, da ist ein Windows 7 und ein Ubuntu 10.04 installiert und ich nutze den so gut wie nie…
Wieso also nicht doch noch mal versuchen OS X zu installieren und gut zum Laufen zu bekommen? Vielleicht bekomme ich ja doch noch 10.6 zum Laufen…
In dem Gerät sind insgesamt 750GB Festplattenspeicher verbaut, deswegen musste einfach ein Nutzen her…

Ich habe also wiedermal Mac OS 10.5.6 installiert. Dann das Update von iDeneb auf 10.5.8 durchgeführt und diverse Dinge gepatcht, installiert und gefummelt.

Jetzt scheint alles zu laufen… 10.5.8 bootet ohne Probleme und sogar das Firewire Aduiointerface funktioniert zum ersten Mal. Das ist ganz cool, denn so kann ich den Hackintosh endlich wirklich für Musik nutzen. Cool.
Das einzige was immer noch nicht geht ist DropBox… Das ist etwas schade, aber so muss ich eben bei jedem Start einmal “Abbrechen” klicken, wenn DropBox nach dem Systempasswort fragt.

Ich werde sicher noch etwas von dem Gerät berichten, wenn es noch was zu berichten geben sollte…

Zum Hackintosh

Ein kurzer Nachtrag zu meinem aktuellen Hackintosh.

Ich habe ja, bekannter Maßen, seit dem Update auf 10.5.8 keinen zufriedenstellend laufenden HackMac mehr. Das gerät verrichtet seinen Dienst gut genug um ein datei-Server zu sein, mehr aber auch nicht… Jetzt habe ich mal die Firewire-Karte aus dem Ding entfernt und komme jetzt in XBench auf einen satten Wert von 95, was für einen Hackintosh doch gar nicht mal schlecht ist oder? Mein MacBook Pro kommt auf etwa 130 oder so…

Na ja, der Punkt ist, dass das Gerät scheinbar jetzt erst mal wieder ganz passabel läuft und ich mich darüber freuen kann…